
Coburg
Park, 96450 Coburg, Deutschland
Hofgarten Coburg | Veranstaltungen & Parken
Der Hofgarten Coburg ist weit mehr als nur eine grüne Fläche zwischen Schlossplatz und Veste. Wer durch diesen Landschaftspark spaziert, bewegt sich durch einen Ort, an dem Stadtgeschichte, Gartenkunst, Kultur und Familienleben eng miteinander verbunden sind. Der Park ist rund einen Kilometer lang, umfasst 30 Hektar und beherbergt etwa 64 Baumarten aus 40 Baumgattungen; die ältesten Bäume sind ungefähr 350 Jahre alt. Gleichzeitig ist der Hofgarten ein beliebtes Ausflugsziel mit zwei Spielplätzen, einem Naturkundemuseum, dem Pavillon des Kunstvereins und regelmäßigem Kulturprogramm. Genau diese Mischung macht ihn für Coburg so besonders: Er ist Erholungsraum, Veranstaltungsort und historisches Ensemble in einem. Wer den Hofgarten besucht, erlebt nicht nur einen Stadtpark, sondern einen gewachsenen Teil der Coburger Identität, der bis heute lebendig genutzt wird. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Veranstaltungen und Kultur im Hofgarten Coburg
Der Hofgarten hat sich in Coburg zu einer Bühne für besondere Momente entwickelt. Offiziell wird er von der Stadt als Ort für Kunst und Kultur beschrieben, und gerade zur Coburger Museumsnacht zeigt sich, wie stark der Park in das kulturelle Leben eingebunden ist. 2026 feiert die Museumsnacht ihr 20. Jubiläum, läuft unter dem Motto Nacht der Schätze und verwandelt den Bereich rund um den Hofgarten zwischen 18 und 24 Uhr in eine lebendige Kulisse für Licht, Musik, Sonderausstellungen, Performances und Begegnungen. Auf dem Programm stehen insgesamt fünfzehn Standorte, darunter der Hofgarten selbst, das Naturkunde-Museum, die Veste Coburg, der Schlossplatz und der Kunstverein. Zwischen den einzelnen Orten wird ein Shuttle-Busverkehr eingerichtet, und für den Abend wird das Parken auf dem Anger kostenfrei angeboten. So wird der Hofgarten an diesem Tag nicht nur zum Durchgangsort, sondern zum Mittelpunkt eines ganzen Kulturraums. ([museumsnacht-coburg.de](https://www.museumsnacht-coburg.de/programm/))
Neben der Museumsnacht spielt auch der dauerhafte Kulturmix eine große Rolle. Im Hofgarten liegen mit dem Naturkunde-Museum Coburg und dem Pavillon des Kunstvereins zwei feste Anlaufpunkte, die den Park über das ganze Jahr hinweg prägen. Das Naturkunde-Museum gilt mit 2300 Quadratmetern Ausstellungsfläche als größtes seiner Art in Nordbayern und macht den Besuch auch bei wechselhaftem Wetter attraktiv. Der Kunstverein gehört zu den ältesten und mitgliederstärksten Kunstvereinen in Bayern und verankert Bildende Kunst mitten im Grün. Hinzu kommt, dass der Hofgarten immer wieder als Außenspielstätte genutzt wird, etwa für Sommerfestspiele des Landestheaters oder historische Märkte mit kunsthandwerklichem Charakter. Für Besucher bedeutet das: Der Hofgarten ist kein stilles Museums-Reservat, sondern ein Ort, an dem Kultur tatsächlich draußen stattfindet und sich mit dem Parkerlebnis verbindet. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/natur-erholung/inhaltsseiten/hofgarten.php))
Spaziergänge zwischen Schlossplatz, Arkaden und Veste
Wer den Hofgarten Coburg besucht, erlebt einen der eindrucksvollsten landschaftlich gestalteten Stadträume der Region. Der Park liegt zwischen Schlossplatz mit Ehrenburg und Arkaden sowie der Veste Coburg und spannt damit eine markante Achse durch die Stadt. Diese Lage prägt die Wirkung des Hofgartens bis heute: Auf der einen Seite öffnet sich der Blick zur historischen Residenz, auf der anderen Seite steigt der Park in Richtung Festung und vermittelt dabei die besondere Topografie Coburgs. Das ist typisch für einen englischen Landschaftspark, wie er hier im 19. Jahrhundert weiterentwickelt wurde. Gerade die Kombination aus weiten Sichtbezügen, altem Baumbestand und sanft geschwungenen Wegen macht den Spaziergang abwechslungsreich. Wer die Strecke in Ruhe geht, kann nicht nur Natur genießen, sondern auch die vielen architektonischen und historischen Kanten des Stadtraums wahrnehmen. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Besonders bemerkenswert ist die Dimension des Parks: Rund ein Kilometer Länge und 30 Hektar Fläche ergeben einen Raum, der groß genug für längere Spaziergänge ist, aber gleichzeitig so zentral liegt, dass man ihn auch spontan in einen Stadtbummel integrieren kann. Die offizielle Stadtseite hebt zudem hervor, dass im Hofgarten Kultur, Kunst und Erholung eng miteinander verschmelzen. Genau das macht den Reiz aus, wenn man sich abseits des Verkehrs bewegt und trotzdem mitten in Coburg bleibt. Der Park bietet nicht nur alte Bäume und Ruhepunkte, sondern auch ein historisch verdichtetes Ambiente, das sich zu jeder Jahreszeit anders anfühlt. Im Frühjahr wirkt er leicht und offen, im Sommer schattig und lebendig, im Herbst farbstark und im Winter klar und ruhig. Diese Wandelbarkeit ist ein wesentlicher Grund, warum der Hofgarten bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebt ist. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Anfahrt und Parken rund um den Hofgarten Coburg
Die Anfahrt zum Hofgarten ist unkompliziert, weil sich der Park mitten im Coburger Zentrum befindet. Die Stadt betont auf ihrer Parkplatzseite, dass Coburg eine Stadt der kurzen Wege ist und dass die Innenstadt von den städtischen Parkhäusern sehr schnell erreichbar bleibt. Genannt werden unter anderem das Parkhaus Mauer, das Parkhaus Zinkenwehr und das Parkhaus Post. Vom Parkhaus Mauer bis zum Marktplatz braucht man höchstens zwei Gehminuten, vom Parkhaus Zinkenwehr weniger als fünf und vom Parkhaus Post höchstens sechs Minuten. Wer den Hofgarten ansteuert, kann daher bequem im Zentrum parken und den Rest zu Fuß zurücklegen. Das ist vor allem praktisch, weil der Park direkt an das historische Stadtgefüge von Schlossplatz und Ehrenburg anschließt und man den Besuch gut mit einem Bummel durch die Innenstadt verbinden kann. ([coburg.de](https://www.coburg.de/microsite/mobil/themen/parken/parken.php))
Auch die offizielle Veranstaltungsseite hilft bei der Orientierung: Für den Hofgarten ist eine Kartenansicht hinterlegt, und die Reise lässt sich über den Bayern-Fahrplan planen. Das ist sinnvoll, weil der Park nicht nur Ziel für Spaziergänge ist, sondern auch Ort für Veranstaltungen, bei denen zusätzliche Besucherströme entstehen. Gerade während größerer Eventabende wie der Museumsnacht ist die Kombination aus Shuttle-Verkehr, zentraler Lage und innerstädtischem Parkangebot besonders hilfreich. Für Gäste aus der Region bedeutet das: Den Hofgarten erreicht man sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln komfortabel, und der anschließende Weg ist kurz. Wer auf einen entspannten Besuch setzt, sollte die Innenstadtparkhäuser, die Wegführung über den Schlossplatz und die Ausschilderung im Veranstaltungsumfeld mit einplanen. So wird die Anreise selbst schon Teil des Besuchserlebnisses. ([veranstaltungen.coburg.de](https://veranstaltungen.coburg.de/details/ort/hofgarten.html))
Spielplätze, Familienausflug und praktische Tipps
Der Hofgarten ist auch für Familien ein sehr attraktives Ziel. Die Stadt beschreibt den großen Spielplatz Hofgarten Begegnung als wichtigen Gebietsspielplatz für die Innenstadt von Coburg. Er liegt oberhalb des Kleinen Rosengartens, etwa 300 Meter vom Schlossplatz entfernt, mitten im englischen Landschaftspark und oberhalb der Treppe zum Kleinen Rosengarten. Diese Lage ist ideal, weil sie Spiel, Natur und Stadtzentrum miteinander verbindet. Kinder können hier toben, während Begleitpersonen gleichzeitig einen echten Stadtpark mit historischem Charakter erleben. Für einen Familiennachmittag ist das besonders angenehm: Der Weg ist kurz, die Orientierung leicht und der Park bietet genügend Raum, um zwischen Spielplatz, Spaziergang und kurzer Pause zu wechseln. Auch die Tatsache, dass der Spielplatz täglich geöffnet ist, spricht für einen unkomplizierten Besuch ohne aufwendige Planung. ([coburg.de](https://www.coburg.de/boersen/spielplaetze/eintraege/Spielplatz-Hofgarten-Begegnung.php?utm_source=openai))
Inzwischen hat der Hofgarten auch bei den praktischen Dingen spürbar aufgeholt. 2026 meldete die Stadt, dass am Westpavillon, direkt an der Bushaltestelle Naturkundemuseum, neue öffentliche Toiletten eingerichtet wurden. Sie sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 7 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das ist für Familien, Schulklassen und alle anderen Besucher ein echter Komfortgewinn, weil der Hofgarten damit nicht nur landschaftlich, sondern auch infrastrukturell besser aufgestellt ist. Gerade bei längeren Spaziergängen, einem Besuch mit Kindern oder einem Eventabend wird die Nutzung deutlich angenehmer. Zusammen mit dem zentralen Parkangebot und der guten Wegeführung zeigt sich damit ein städtischer Park, der nicht nur schön aussieht, sondern auch alltagstauglich organisiert ist. Wer einen entspannten Ausflug plant, findet hier also viel Grün, kurze Wege und inzwischen auch die nötige praktische Ausstattung. ([coburg.de](https://www.coburg.de/mein-coburg/artikel/2026/juli/toiletten-hofgarten.php))
Geschichte des Hofgartens Coburg
Die Geschichte des Hofgartens beginnt im späten 17. Jahrhundert. Herzog Albrecht III. von Sachsen-Coburg beauftragte den Saalfelder Architekten Justinus Bieler mit der Planung eines Gartens, und bis 1682 entstand ein Hanggarten in streng geometrischen Formen. Der Grundriss war nahezu quadratisch, und der Garten folgte damit dem barocken beziehungsweise rokokohaften Verständnis von Ordnung, Kontrolle und repräsentativer Gestaltung. Schon dieser Ursprung zeigt, dass der Hofgarten nicht als beliebige Grünfläche gedacht war, sondern als fürstlicher Raum mit klarer Inszenierung. Die heutige Lage zwischen Schlossplatz und Veste ist also das Ergebnis einer langen Entwicklung, in der Macht, Architektur und Gartenkunst von Anfang an zusammengedacht wurden. Wer heute durch den Park geht, bewegt sich damit auf einem historischen Grundgerüst, das bis in die Residenzzeit Coburgs zurückreicht. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Unter Herzog Ernst I. begann die grundlegende Umgestaltung zum Landschaftsgarten nach englischem Vorbild. Ab 1835 nahm dieser Wandel Fahrt auf, und 1844 wurde Carl Gustav Zeißig zum Hofgärtner ernannt, der den vorhandenen Gehölzbestand weiterentwickelte und den Park gestalterisch prägen sollte. Unter Ernst II. erhielt der Hofgarten bis 1860 seine heutige Größe und Form. Bereits 1857 war das Betreten des Parks für die Öffentlichkeit erlaubt, also noch vor der vollständigen Fertigstellung. Diese Öffnung ist für die Geschichte des Hofgartens besonders wichtig, weil sie den Wandel vom fürstlichen Repräsentationsraum zum öffentlichen Stadtpark markiert. So wurde aus einem Residenzgarten ein Ort für alle Coburgerinnen, Coburger und Gäste. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Nach dem Tod von Ernst II. im Jahr 1893 gab es keine großen Veränderungen mehr, doch der Hofgarten blieb ein Ort mit neuen Zeichen seiner Zeit. 1899 wurde das bronzene Reiterstandbild des Herzogs oberhalb des Schlossplatzes eingeweiht, 1903 ließ die Stadt den Herzog-Alfred-Brunnen in der Mitte des Hofgartens errichten, und 1912/14 entstand das Naturkunde-Museum, das 1996 noch einmal erweitert wurde. Diese späteren Schichten zeigen, wie sich der Hofgarten über Jahrzehnte hinweg zu einem Ensemble aus Park, Denkmal, Museum und Kulturort verdichtet hat. Das erklärt auch, warum der Hofgarten heute nicht nur als Spazierpark funktioniert, sondern als historisch aufgeladener Stadtraum mit mehreren Nutzungsebenen. Gerade diese Kontinuität macht seinen besonderen Reiz aus. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/natur-erholung/inhaltsseiten/hofgarten.php))
Rund um den Hofgarten: Sehenswürdigkeiten und Besuchsgefühl
Der Hofgarten entfaltet seine Wirkung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit den umgebenden Sehenswürdigkeiten. Am Fuße des Festungsbergs liegt der Schlossplatz, der von der Ehrenburg, den Arkaden mit Hofgarten, dem Palais Edinburgh und dem Landestheater umrahmt wird. Dieses bauliche Ensemble ist für Coburg prägend und macht deutlich, dass der Hofgarten Teil eines größeren historischen Stadtraums ist. Wer vom Schlossplatz in den Park wechselt, erlebt einen sanften Übergang von urbaner Repräsentation zu grüner Weite. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Ortes: Der Wechsel zwischen Stadt und Natur erfolgt nicht abrupt, sondern fast inszeniert. So wird ein gewöhnlicher Spaziergang schnell zu einem Rundgang durch die Geschichte der Residenzstadt. Besonders in Verbindung mit Veste, Ehrenburg und Schlossplatz entsteht ein abwechslungsreicher Eindruck, der weit über den reinen Parkbesuch hinausgeht. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/sehenswuerdigkeiten/schlossplatz/schlossplatz.php?utm_source=openai))
Für Besucher ist der Hofgarten deshalb ein idealer Ort, wenn man an einem Tag möglichst viel von Coburg erleben möchte, ohne lange Wege auf sich zu nehmen. Der Park verbindet Erholung, Kultur und Familienfreundlichkeit, und er tut das in einer Form, die sowohl für kurze Stopps als auch für längere Aufenthalte funktioniert. Man kann hier einen Stadtbummel unterbrechen, ein Museum besuchen, mit Kindern auf dem Spielplatz bleiben, an einer Veranstaltung teilnehmen oder einfach zwischen den Bäumen durchatmen. Die Vielfalt der Nutzungen ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer langen Geschichte, in der der Park immer wieder behutsam weiterentwickelt wurde. Genau deshalb ist der Hofgarten Coburg heute ein Ort, der nicht nur schön aussieht, sondern sich auch im Alltag der Stadt fest etabliert hat. Er ist Aussichtspunkt, Treffpunkt, Kulturadresse und Erholungsraum zugleich. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Quellen:
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Hofgarten Coburg | Veranstaltungen & Parken
Der Hofgarten Coburg ist weit mehr als nur eine grüne Fläche zwischen Schlossplatz und Veste. Wer durch diesen Landschaftspark spaziert, bewegt sich durch einen Ort, an dem Stadtgeschichte, Gartenkunst, Kultur und Familienleben eng miteinander verbunden sind. Der Park ist rund einen Kilometer lang, umfasst 30 Hektar und beherbergt etwa 64 Baumarten aus 40 Baumgattungen; die ältesten Bäume sind ungefähr 350 Jahre alt. Gleichzeitig ist der Hofgarten ein beliebtes Ausflugsziel mit zwei Spielplätzen, einem Naturkundemuseum, dem Pavillon des Kunstvereins und regelmäßigem Kulturprogramm. Genau diese Mischung macht ihn für Coburg so besonders: Er ist Erholungsraum, Veranstaltungsort und historisches Ensemble in einem. Wer den Hofgarten besucht, erlebt nicht nur einen Stadtpark, sondern einen gewachsenen Teil der Coburger Identität, der bis heute lebendig genutzt wird. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Veranstaltungen und Kultur im Hofgarten Coburg
Der Hofgarten hat sich in Coburg zu einer Bühne für besondere Momente entwickelt. Offiziell wird er von der Stadt als Ort für Kunst und Kultur beschrieben, und gerade zur Coburger Museumsnacht zeigt sich, wie stark der Park in das kulturelle Leben eingebunden ist. 2026 feiert die Museumsnacht ihr 20. Jubiläum, läuft unter dem Motto Nacht der Schätze und verwandelt den Bereich rund um den Hofgarten zwischen 18 und 24 Uhr in eine lebendige Kulisse für Licht, Musik, Sonderausstellungen, Performances und Begegnungen. Auf dem Programm stehen insgesamt fünfzehn Standorte, darunter der Hofgarten selbst, das Naturkunde-Museum, die Veste Coburg, der Schlossplatz und der Kunstverein. Zwischen den einzelnen Orten wird ein Shuttle-Busverkehr eingerichtet, und für den Abend wird das Parken auf dem Anger kostenfrei angeboten. So wird der Hofgarten an diesem Tag nicht nur zum Durchgangsort, sondern zum Mittelpunkt eines ganzen Kulturraums. ([museumsnacht-coburg.de](https://www.museumsnacht-coburg.de/programm/))
Neben der Museumsnacht spielt auch der dauerhafte Kulturmix eine große Rolle. Im Hofgarten liegen mit dem Naturkunde-Museum Coburg und dem Pavillon des Kunstvereins zwei feste Anlaufpunkte, die den Park über das ganze Jahr hinweg prägen. Das Naturkunde-Museum gilt mit 2300 Quadratmetern Ausstellungsfläche als größtes seiner Art in Nordbayern und macht den Besuch auch bei wechselhaftem Wetter attraktiv. Der Kunstverein gehört zu den ältesten und mitgliederstärksten Kunstvereinen in Bayern und verankert Bildende Kunst mitten im Grün. Hinzu kommt, dass der Hofgarten immer wieder als Außenspielstätte genutzt wird, etwa für Sommerfestspiele des Landestheaters oder historische Märkte mit kunsthandwerklichem Charakter. Für Besucher bedeutet das: Der Hofgarten ist kein stilles Museums-Reservat, sondern ein Ort, an dem Kultur tatsächlich draußen stattfindet und sich mit dem Parkerlebnis verbindet. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/natur-erholung/inhaltsseiten/hofgarten.php))
Spaziergänge zwischen Schlossplatz, Arkaden und Veste
Wer den Hofgarten Coburg besucht, erlebt einen der eindrucksvollsten landschaftlich gestalteten Stadträume der Region. Der Park liegt zwischen Schlossplatz mit Ehrenburg und Arkaden sowie der Veste Coburg und spannt damit eine markante Achse durch die Stadt. Diese Lage prägt die Wirkung des Hofgartens bis heute: Auf der einen Seite öffnet sich der Blick zur historischen Residenz, auf der anderen Seite steigt der Park in Richtung Festung und vermittelt dabei die besondere Topografie Coburgs. Das ist typisch für einen englischen Landschaftspark, wie er hier im 19. Jahrhundert weiterentwickelt wurde. Gerade die Kombination aus weiten Sichtbezügen, altem Baumbestand und sanft geschwungenen Wegen macht den Spaziergang abwechslungsreich. Wer die Strecke in Ruhe geht, kann nicht nur Natur genießen, sondern auch die vielen architektonischen und historischen Kanten des Stadtraums wahrnehmen. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Besonders bemerkenswert ist die Dimension des Parks: Rund ein Kilometer Länge und 30 Hektar Fläche ergeben einen Raum, der groß genug für längere Spaziergänge ist, aber gleichzeitig so zentral liegt, dass man ihn auch spontan in einen Stadtbummel integrieren kann. Die offizielle Stadtseite hebt zudem hervor, dass im Hofgarten Kultur, Kunst und Erholung eng miteinander verschmelzen. Genau das macht den Reiz aus, wenn man sich abseits des Verkehrs bewegt und trotzdem mitten in Coburg bleibt. Der Park bietet nicht nur alte Bäume und Ruhepunkte, sondern auch ein historisch verdichtetes Ambiente, das sich zu jeder Jahreszeit anders anfühlt. Im Frühjahr wirkt er leicht und offen, im Sommer schattig und lebendig, im Herbst farbstark und im Winter klar und ruhig. Diese Wandelbarkeit ist ein wesentlicher Grund, warum der Hofgarten bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebt ist. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Anfahrt und Parken rund um den Hofgarten Coburg
Die Anfahrt zum Hofgarten ist unkompliziert, weil sich der Park mitten im Coburger Zentrum befindet. Die Stadt betont auf ihrer Parkplatzseite, dass Coburg eine Stadt der kurzen Wege ist und dass die Innenstadt von den städtischen Parkhäusern sehr schnell erreichbar bleibt. Genannt werden unter anderem das Parkhaus Mauer, das Parkhaus Zinkenwehr und das Parkhaus Post. Vom Parkhaus Mauer bis zum Marktplatz braucht man höchstens zwei Gehminuten, vom Parkhaus Zinkenwehr weniger als fünf und vom Parkhaus Post höchstens sechs Minuten. Wer den Hofgarten ansteuert, kann daher bequem im Zentrum parken und den Rest zu Fuß zurücklegen. Das ist vor allem praktisch, weil der Park direkt an das historische Stadtgefüge von Schlossplatz und Ehrenburg anschließt und man den Besuch gut mit einem Bummel durch die Innenstadt verbinden kann. ([coburg.de](https://www.coburg.de/microsite/mobil/themen/parken/parken.php))
Auch die offizielle Veranstaltungsseite hilft bei der Orientierung: Für den Hofgarten ist eine Kartenansicht hinterlegt, und die Reise lässt sich über den Bayern-Fahrplan planen. Das ist sinnvoll, weil der Park nicht nur Ziel für Spaziergänge ist, sondern auch Ort für Veranstaltungen, bei denen zusätzliche Besucherströme entstehen. Gerade während größerer Eventabende wie der Museumsnacht ist die Kombination aus Shuttle-Verkehr, zentraler Lage und innerstädtischem Parkangebot besonders hilfreich. Für Gäste aus der Region bedeutet das: Den Hofgarten erreicht man sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln komfortabel, und der anschließende Weg ist kurz. Wer auf einen entspannten Besuch setzt, sollte die Innenstadtparkhäuser, die Wegführung über den Schlossplatz und die Ausschilderung im Veranstaltungsumfeld mit einplanen. So wird die Anreise selbst schon Teil des Besuchserlebnisses. ([veranstaltungen.coburg.de](https://veranstaltungen.coburg.de/details/ort/hofgarten.html))
Spielplätze, Familienausflug und praktische Tipps
Der Hofgarten ist auch für Familien ein sehr attraktives Ziel. Die Stadt beschreibt den großen Spielplatz Hofgarten Begegnung als wichtigen Gebietsspielplatz für die Innenstadt von Coburg. Er liegt oberhalb des Kleinen Rosengartens, etwa 300 Meter vom Schlossplatz entfernt, mitten im englischen Landschaftspark und oberhalb der Treppe zum Kleinen Rosengarten. Diese Lage ist ideal, weil sie Spiel, Natur und Stadtzentrum miteinander verbindet. Kinder können hier toben, während Begleitpersonen gleichzeitig einen echten Stadtpark mit historischem Charakter erleben. Für einen Familiennachmittag ist das besonders angenehm: Der Weg ist kurz, die Orientierung leicht und der Park bietet genügend Raum, um zwischen Spielplatz, Spaziergang und kurzer Pause zu wechseln. Auch die Tatsache, dass der Spielplatz täglich geöffnet ist, spricht für einen unkomplizierten Besuch ohne aufwendige Planung. ([coburg.de](https://www.coburg.de/boersen/spielplaetze/eintraege/Spielplatz-Hofgarten-Begegnung.php?utm_source=openai))
Inzwischen hat der Hofgarten auch bei den praktischen Dingen spürbar aufgeholt. 2026 meldete die Stadt, dass am Westpavillon, direkt an der Bushaltestelle Naturkundemuseum, neue öffentliche Toiletten eingerichtet wurden. Sie sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 7 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das ist für Familien, Schulklassen und alle anderen Besucher ein echter Komfortgewinn, weil der Hofgarten damit nicht nur landschaftlich, sondern auch infrastrukturell besser aufgestellt ist. Gerade bei längeren Spaziergängen, einem Besuch mit Kindern oder einem Eventabend wird die Nutzung deutlich angenehmer. Zusammen mit dem zentralen Parkangebot und der guten Wegeführung zeigt sich damit ein städtischer Park, der nicht nur schön aussieht, sondern auch alltagstauglich organisiert ist. Wer einen entspannten Ausflug plant, findet hier also viel Grün, kurze Wege und inzwischen auch die nötige praktische Ausstattung. ([coburg.de](https://www.coburg.de/mein-coburg/artikel/2026/juli/toiletten-hofgarten.php))
Geschichte des Hofgartens Coburg
Die Geschichte des Hofgartens beginnt im späten 17. Jahrhundert. Herzog Albrecht III. von Sachsen-Coburg beauftragte den Saalfelder Architekten Justinus Bieler mit der Planung eines Gartens, und bis 1682 entstand ein Hanggarten in streng geometrischen Formen. Der Grundriss war nahezu quadratisch, und der Garten folgte damit dem barocken beziehungsweise rokokohaften Verständnis von Ordnung, Kontrolle und repräsentativer Gestaltung. Schon dieser Ursprung zeigt, dass der Hofgarten nicht als beliebige Grünfläche gedacht war, sondern als fürstlicher Raum mit klarer Inszenierung. Die heutige Lage zwischen Schlossplatz und Veste ist also das Ergebnis einer langen Entwicklung, in der Macht, Architektur und Gartenkunst von Anfang an zusammengedacht wurden. Wer heute durch den Park geht, bewegt sich damit auf einem historischen Grundgerüst, das bis in die Residenzzeit Coburgs zurückreicht. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Unter Herzog Ernst I. begann die grundlegende Umgestaltung zum Landschaftsgarten nach englischem Vorbild. Ab 1835 nahm dieser Wandel Fahrt auf, und 1844 wurde Carl Gustav Zeißig zum Hofgärtner ernannt, der den vorhandenen Gehölzbestand weiterentwickelte und den Park gestalterisch prägen sollte. Unter Ernst II. erhielt der Hofgarten bis 1860 seine heutige Größe und Form. Bereits 1857 war das Betreten des Parks für die Öffentlichkeit erlaubt, also noch vor der vollständigen Fertigstellung. Diese Öffnung ist für die Geschichte des Hofgartens besonders wichtig, weil sie den Wandel vom fürstlichen Repräsentationsraum zum öffentlichen Stadtpark markiert. So wurde aus einem Residenzgarten ein Ort für alle Coburgerinnen, Coburger und Gäste. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Nach dem Tod von Ernst II. im Jahr 1893 gab es keine großen Veränderungen mehr, doch der Hofgarten blieb ein Ort mit neuen Zeichen seiner Zeit. 1899 wurde das bronzene Reiterstandbild des Herzogs oberhalb des Schlossplatzes eingeweiht, 1903 ließ die Stadt den Herzog-Alfred-Brunnen in der Mitte des Hofgartens errichten, und 1912/14 entstand das Naturkunde-Museum, das 1996 noch einmal erweitert wurde. Diese späteren Schichten zeigen, wie sich der Hofgarten über Jahrzehnte hinweg zu einem Ensemble aus Park, Denkmal, Museum und Kulturort verdichtet hat. Das erklärt auch, warum der Hofgarten heute nicht nur als Spazierpark funktioniert, sondern als historisch aufgeladener Stadtraum mit mehreren Nutzungsebenen. Gerade diese Kontinuität macht seinen besonderen Reiz aus. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/natur-erholung/inhaltsseiten/hofgarten.php))
Rund um den Hofgarten: Sehenswürdigkeiten und Besuchsgefühl
Der Hofgarten entfaltet seine Wirkung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit den umgebenden Sehenswürdigkeiten. Am Fuße des Festungsbergs liegt der Schlossplatz, der von der Ehrenburg, den Arkaden mit Hofgarten, dem Palais Edinburgh und dem Landestheater umrahmt wird. Dieses bauliche Ensemble ist für Coburg prägend und macht deutlich, dass der Hofgarten Teil eines größeren historischen Stadtraums ist. Wer vom Schlossplatz in den Park wechselt, erlebt einen sanften Übergang von urbaner Repräsentation zu grüner Weite. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Ortes: Der Wechsel zwischen Stadt und Natur erfolgt nicht abrupt, sondern fast inszeniert. So wird ein gewöhnlicher Spaziergang schnell zu einem Rundgang durch die Geschichte der Residenzstadt. Besonders in Verbindung mit Veste, Ehrenburg und Schlossplatz entsteht ein abwechslungsreicher Eindruck, der weit über den reinen Parkbesuch hinausgeht. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/sehenswuerdigkeiten/schlossplatz/schlossplatz.php?utm_source=openai))
Für Besucher ist der Hofgarten deshalb ein idealer Ort, wenn man an einem Tag möglichst viel von Coburg erleben möchte, ohne lange Wege auf sich zu nehmen. Der Park verbindet Erholung, Kultur und Familienfreundlichkeit, und er tut das in einer Form, die sowohl für kurze Stopps als auch für längere Aufenthalte funktioniert. Man kann hier einen Stadtbummel unterbrechen, ein Museum besuchen, mit Kindern auf dem Spielplatz bleiben, an einer Veranstaltung teilnehmen oder einfach zwischen den Bäumen durchatmen. Die Vielfalt der Nutzungen ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer langen Geschichte, in der der Park immer wieder behutsam weiterentwickelt wurde. Genau deshalb ist der Hofgarten Coburg heute ein Ort, der nicht nur schön aussieht, sondern sich auch im Alltag der Stadt fest etabliert hat. Er ist Aussichtspunkt, Treffpunkt, Kulturadresse und Erholungsraum zugleich. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Quellen:
Hofgarten Coburg | Veranstaltungen & Parken
Der Hofgarten Coburg ist weit mehr als nur eine grüne Fläche zwischen Schlossplatz und Veste. Wer durch diesen Landschaftspark spaziert, bewegt sich durch einen Ort, an dem Stadtgeschichte, Gartenkunst, Kultur und Familienleben eng miteinander verbunden sind. Der Park ist rund einen Kilometer lang, umfasst 30 Hektar und beherbergt etwa 64 Baumarten aus 40 Baumgattungen; die ältesten Bäume sind ungefähr 350 Jahre alt. Gleichzeitig ist der Hofgarten ein beliebtes Ausflugsziel mit zwei Spielplätzen, einem Naturkundemuseum, dem Pavillon des Kunstvereins und regelmäßigem Kulturprogramm. Genau diese Mischung macht ihn für Coburg so besonders: Er ist Erholungsraum, Veranstaltungsort und historisches Ensemble in einem. Wer den Hofgarten besucht, erlebt nicht nur einen Stadtpark, sondern einen gewachsenen Teil der Coburger Identität, der bis heute lebendig genutzt wird. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Veranstaltungen und Kultur im Hofgarten Coburg
Der Hofgarten hat sich in Coburg zu einer Bühne für besondere Momente entwickelt. Offiziell wird er von der Stadt als Ort für Kunst und Kultur beschrieben, und gerade zur Coburger Museumsnacht zeigt sich, wie stark der Park in das kulturelle Leben eingebunden ist. 2026 feiert die Museumsnacht ihr 20. Jubiläum, läuft unter dem Motto Nacht der Schätze und verwandelt den Bereich rund um den Hofgarten zwischen 18 und 24 Uhr in eine lebendige Kulisse für Licht, Musik, Sonderausstellungen, Performances und Begegnungen. Auf dem Programm stehen insgesamt fünfzehn Standorte, darunter der Hofgarten selbst, das Naturkunde-Museum, die Veste Coburg, der Schlossplatz und der Kunstverein. Zwischen den einzelnen Orten wird ein Shuttle-Busverkehr eingerichtet, und für den Abend wird das Parken auf dem Anger kostenfrei angeboten. So wird der Hofgarten an diesem Tag nicht nur zum Durchgangsort, sondern zum Mittelpunkt eines ganzen Kulturraums. ([museumsnacht-coburg.de](https://www.museumsnacht-coburg.de/programm/))
Neben der Museumsnacht spielt auch der dauerhafte Kulturmix eine große Rolle. Im Hofgarten liegen mit dem Naturkunde-Museum Coburg und dem Pavillon des Kunstvereins zwei feste Anlaufpunkte, die den Park über das ganze Jahr hinweg prägen. Das Naturkunde-Museum gilt mit 2300 Quadratmetern Ausstellungsfläche als größtes seiner Art in Nordbayern und macht den Besuch auch bei wechselhaftem Wetter attraktiv. Der Kunstverein gehört zu den ältesten und mitgliederstärksten Kunstvereinen in Bayern und verankert Bildende Kunst mitten im Grün. Hinzu kommt, dass der Hofgarten immer wieder als Außenspielstätte genutzt wird, etwa für Sommerfestspiele des Landestheaters oder historische Märkte mit kunsthandwerklichem Charakter. Für Besucher bedeutet das: Der Hofgarten ist kein stilles Museums-Reservat, sondern ein Ort, an dem Kultur tatsächlich draußen stattfindet und sich mit dem Parkerlebnis verbindet. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/natur-erholung/inhaltsseiten/hofgarten.php))
Spaziergänge zwischen Schlossplatz, Arkaden und Veste
Wer den Hofgarten Coburg besucht, erlebt einen der eindrucksvollsten landschaftlich gestalteten Stadträume der Region. Der Park liegt zwischen Schlossplatz mit Ehrenburg und Arkaden sowie der Veste Coburg und spannt damit eine markante Achse durch die Stadt. Diese Lage prägt die Wirkung des Hofgartens bis heute: Auf der einen Seite öffnet sich der Blick zur historischen Residenz, auf der anderen Seite steigt der Park in Richtung Festung und vermittelt dabei die besondere Topografie Coburgs. Das ist typisch für einen englischen Landschaftspark, wie er hier im 19. Jahrhundert weiterentwickelt wurde. Gerade die Kombination aus weiten Sichtbezügen, altem Baumbestand und sanft geschwungenen Wegen macht den Spaziergang abwechslungsreich. Wer die Strecke in Ruhe geht, kann nicht nur Natur genießen, sondern auch die vielen architektonischen und historischen Kanten des Stadtraums wahrnehmen. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Besonders bemerkenswert ist die Dimension des Parks: Rund ein Kilometer Länge und 30 Hektar Fläche ergeben einen Raum, der groß genug für längere Spaziergänge ist, aber gleichzeitig so zentral liegt, dass man ihn auch spontan in einen Stadtbummel integrieren kann. Die offizielle Stadtseite hebt zudem hervor, dass im Hofgarten Kultur, Kunst und Erholung eng miteinander verschmelzen. Genau das macht den Reiz aus, wenn man sich abseits des Verkehrs bewegt und trotzdem mitten in Coburg bleibt. Der Park bietet nicht nur alte Bäume und Ruhepunkte, sondern auch ein historisch verdichtetes Ambiente, das sich zu jeder Jahreszeit anders anfühlt. Im Frühjahr wirkt er leicht und offen, im Sommer schattig und lebendig, im Herbst farbstark und im Winter klar und ruhig. Diese Wandelbarkeit ist ein wesentlicher Grund, warum der Hofgarten bei Einheimischen wie Gästen gleichermaßen beliebt ist. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Anfahrt und Parken rund um den Hofgarten Coburg
Die Anfahrt zum Hofgarten ist unkompliziert, weil sich der Park mitten im Coburger Zentrum befindet. Die Stadt betont auf ihrer Parkplatzseite, dass Coburg eine Stadt der kurzen Wege ist und dass die Innenstadt von den städtischen Parkhäusern sehr schnell erreichbar bleibt. Genannt werden unter anderem das Parkhaus Mauer, das Parkhaus Zinkenwehr und das Parkhaus Post. Vom Parkhaus Mauer bis zum Marktplatz braucht man höchstens zwei Gehminuten, vom Parkhaus Zinkenwehr weniger als fünf und vom Parkhaus Post höchstens sechs Minuten. Wer den Hofgarten ansteuert, kann daher bequem im Zentrum parken und den Rest zu Fuß zurücklegen. Das ist vor allem praktisch, weil der Park direkt an das historische Stadtgefüge von Schlossplatz und Ehrenburg anschließt und man den Besuch gut mit einem Bummel durch die Innenstadt verbinden kann. ([coburg.de](https://www.coburg.de/microsite/mobil/themen/parken/parken.php))
Auch die offizielle Veranstaltungsseite hilft bei der Orientierung: Für den Hofgarten ist eine Kartenansicht hinterlegt, und die Reise lässt sich über den Bayern-Fahrplan planen. Das ist sinnvoll, weil der Park nicht nur Ziel für Spaziergänge ist, sondern auch Ort für Veranstaltungen, bei denen zusätzliche Besucherströme entstehen. Gerade während größerer Eventabende wie der Museumsnacht ist die Kombination aus Shuttle-Verkehr, zentraler Lage und innerstädtischem Parkangebot besonders hilfreich. Für Gäste aus der Region bedeutet das: Den Hofgarten erreicht man sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln komfortabel, und der anschließende Weg ist kurz. Wer auf einen entspannten Besuch setzt, sollte die Innenstadtparkhäuser, die Wegführung über den Schlossplatz und die Ausschilderung im Veranstaltungsumfeld mit einplanen. So wird die Anreise selbst schon Teil des Besuchserlebnisses. ([veranstaltungen.coburg.de](https://veranstaltungen.coburg.de/details/ort/hofgarten.html))
Spielplätze, Familienausflug und praktische Tipps
Der Hofgarten ist auch für Familien ein sehr attraktives Ziel. Die Stadt beschreibt den großen Spielplatz Hofgarten Begegnung als wichtigen Gebietsspielplatz für die Innenstadt von Coburg. Er liegt oberhalb des Kleinen Rosengartens, etwa 300 Meter vom Schlossplatz entfernt, mitten im englischen Landschaftspark und oberhalb der Treppe zum Kleinen Rosengarten. Diese Lage ist ideal, weil sie Spiel, Natur und Stadtzentrum miteinander verbindet. Kinder können hier toben, während Begleitpersonen gleichzeitig einen echten Stadtpark mit historischem Charakter erleben. Für einen Familiennachmittag ist das besonders angenehm: Der Weg ist kurz, die Orientierung leicht und der Park bietet genügend Raum, um zwischen Spielplatz, Spaziergang und kurzer Pause zu wechseln. Auch die Tatsache, dass der Spielplatz täglich geöffnet ist, spricht für einen unkomplizierten Besuch ohne aufwendige Planung. ([coburg.de](https://www.coburg.de/boersen/spielplaetze/eintraege/Spielplatz-Hofgarten-Begegnung.php?utm_source=openai))
Inzwischen hat der Hofgarten auch bei den praktischen Dingen spürbar aufgeholt. 2026 meldete die Stadt, dass am Westpavillon, direkt an der Bushaltestelle Naturkundemuseum, neue öffentliche Toiletten eingerichtet wurden. Sie sind montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 7 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das ist für Familien, Schulklassen und alle anderen Besucher ein echter Komfortgewinn, weil der Hofgarten damit nicht nur landschaftlich, sondern auch infrastrukturell besser aufgestellt ist. Gerade bei längeren Spaziergängen, einem Besuch mit Kindern oder einem Eventabend wird die Nutzung deutlich angenehmer. Zusammen mit dem zentralen Parkangebot und der guten Wegeführung zeigt sich damit ein städtischer Park, der nicht nur schön aussieht, sondern auch alltagstauglich organisiert ist. Wer einen entspannten Ausflug plant, findet hier also viel Grün, kurze Wege und inzwischen auch die nötige praktische Ausstattung. ([coburg.de](https://www.coburg.de/mein-coburg/artikel/2026/juli/toiletten-hofgarten.php))
Geschichte des Hofgartens Coburg
Die Geschichte des Hofgartens beginnt im späten 17. Jahrhundert. Herzog Albrecht III. von Sachsen-Coburg beauftragte den Saalfelder Architekten Justinus Bieler mit der Planung eines Gartens, und bis 1682 entstand ein Hanggarten in streng geometrischen Formen. Der Grundriss war nahezu quadratisch, und der Garten folgte damit dem barocken beziehungsweise rokokohaften Verständnis von Ordnung, Kontrolle und repräsentativer Gestaltung. Schon dieser Ursprung zeigt, dass der Hofgarten nicht als beliebige Grünfläche gedacht war, sondern als fürstlicher Raum mit klarer Inszenierung. Die heutige Lage zwischen Schlossplatz und Veste ist also das Ergebnis einer langen Entwicklung, in der Macht, Architektur und Gartenkunst von Anfang an zusammengedacht wurden. Wer heute durch den Park geht, bewegt sich damit auf einem historischen Grundgerüst, das bis in die Residenzzeit Coburgs zurückreicht. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Unter Herzog Ernst I. begann die grundlegende Umgestaltung zum Landschaftsgarten nach englischem Vorbild. Ab 1835 nahm dieser Wandel Fahrt auf, und 1844 wurde Carl Gustav Zeißig zum Hofgärtner ernannt, der den vorhandenen Gehölzbestand weiterentwickelte und den Park gestalterisch prägen sollte. Unter Ernst II. erhielt der Hofgarten bis 1860 seine heutige Größe und Form. Bereits 1857 war das Betreten des Parks für die Öffentlichkeit erlaubt, also noch vor der vollständigen Fertigstellung. Diese Öffnung ist für die Geschichte des Hofgartens besonders wichtig, weil sie den Wandel vom fürstlichen Repräsentationsraum zum öffentlichen Stadtpark markiert. So wurde aus einem Residenzgarten ein Ort für alle Coburgerinnen, Coburger und Gäste. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
Nach dem Tod von Ernst II. im Jahr 1893 gab es keine großen Veränderungen mehr, doch der Hofgarten blieb ein Ort mit neuen Zeichen seiner Zeit. 1899 wurde das bronzene Reiterstandbild des Herzogs oberhalb des Schlossplatzes eingeweiht, 1903 ließ die Stadt den Herzog-Alfred-Brunnen in der Mitte des Hofgartens errichten, und 1912/14 entstand das Naturkunde-Museum, das 1996 noch einmal erweitert wurde. Diese späteren Schichten zeigen, wie sich der Hofgarten über Jahrzehnte hinweg zu einem Ensemble aus Park, Denkmal, Museum und Kulturort verdichtet hat. Das erklärt auch, warum der Hofgarten heute nicht nur als Spazierpark funktioniert, sondern als historisch aufgeladener Stadtraum mit mehreren Nutzungsebenen. Gerade diese Kontinuität macht seinen besonderen Reiz aus. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/natur-erholung/inhaltsseiten/hofgarten.php))
Rund um den Hofgarten: Sehenswürdigkeiten und Besuchsgefühl
Der Hofgarten entfaltet seine Wirkung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit den umgebenden Sehenswürdigkeiten. Am Fuße des Festungsbergs liegt der Schlossplatz, der von der Ehrenburg, den Arkaden mit Hofgarten, dem Palais Edinburgh und dem Landestheater umrahmt wird. Dieses bauliche Ensemble ist für Coburg prägend und macht deutlich, dass der Hofgarten Teil eines größeren historischen Stadtraums ist. Wer vom Schlossplatz in den Park wechselt, erlebt einen sanften Übergang von urbaner Repräsentation zu grüner Weite. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Ortes: Der Wechsel zwischen Stadt und Natur erfolgt nicht abrupt, sondern fast inszeniert. So wird ein gewöhnlicher Spaziergang schnell zu einem Rundgang durch die Geschichte der Residenzstadt. Besonders in Verbindung mit Veste, Ehrenburg und Schlossplatz entsteht ein abwechslungsreicher Eindruck, der weit über den reinen Parkbesuch hinausgeht. ([coburg.de](https://www.coburg.de/coburg-erleben/sehenswuerdigkeiten/schlossplatz/schlossplatz.php?utm_source=openai))
Für Besucher ist der Hofgarten deshalb ein idealer Ort, wenn man an einem Tag möglichst viel von Coburg erleben möchte, ohne lange Wege auf sich zu nehmen. Der Park verbindet Erholung, Kultur und Familienfreundlichkeit, und er tut das in einer Form, die sowohl für kurze Stopps als auch für längere Aufenthalte funktioniert. Man kann hier einen Stadtbummel unterbrechen, ein Museum besuchen, mit Kindern auf dem Spielplatz bleiben, an einer Veranstaltung teilnehmen oder einfach zwischen den Bäumen durchatmen. Die Vielfalt der Nutzungen ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer langen Geschichte, in der der Park immer wieder behutsam weiterentwickelt wurde. Genau deshalb ist der Hofgarten Coburg heute ein Ort, der nicht nur schön aussieht, sondern sich auch im Alltag der Stadt fest etabliert hat. Er ist Aussichtspunkt, Treffpunkt, Kulturadresse und Erholungsraum zugleich. ([coburg.de](https://www.coburg.de/medien/dokumente/rathaus-und-verwaltung/referate/aemter/gruenflaechenamt/co-markante-ba-ume-hofgarten.pdf))
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