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Schloss Rosenau
(839 Bewertungen)

Coburg

Rosenau 1, 96472 Rödental, Deutschland

Schloss Rosenau | Führungen & Öffnungszeiten

Schloss Rosenau in Rödental bei Coburg ist ein authentischer Ort, an dem Europa-Geschichte und oberfränkische Landschaftsidylle aufeinandertreffen. Das im Kern mittelalterliche Schloss wurde im frühen 19. Jahrhundert zum neugotischen Sommersitz umgestaltet und gilt als Geburts- und Kindheitsort von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, dem späteren Gemahl von Queen Victoria. Heute ist die Besichtigung ausschließlich im Rahmen stündlicher Führungen möglich, während der weitläufige Park ganzjährig frei zugänglich bleibt. Direkt gegenüber der Orangerie präsentiert das Europäische Museum für Modernes Glas zeitgenössische Glaskunst in einem 2008 eröffneten Neubau. Praktisch für Gäste: Rund 70 PKW-Parkplätze und fünf Busstellplätze liegen am Areal, und vom Bahnhof Rödental führt ein etwa 30-minütiger Spaziergang durch das Itztal zur Anlage. Ob spontane Wochenendtour, Bildungsreise oder stilvolles Event – die Rosenau verbindet historische Originalräume, Parkromantik und museale Highlights zu einem vielseitigen Ausflugsziel.

Führungen und Besichtigung: so erleben Sie Schloss Rosenau von innen

Wer die Rosenau nicht nur von außen bewundern, sondern ihre authentischen Interieurs und Geschichten erleben möchte, kommt an einer Führung nicht vorbei. Der gesamte Schlossinnenbereich ist ausschließlich im Rahmen geführter Rundgänge zugänglich – ein Konzept, das den behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz und dem originalen Mobiliar gewährleistet. Führungen beginnen zu jeder vollen Stunde; die letzte Runde startet im Sommerhalbjahr, vom 1. April bis 5. Oktober, um 17:00 Uhr, im Winterhalbjahr, vom 6. Oktober bis 31. März, um 15:00 Uhr. Montags ist grundsätzlich geschlossen; Ausnahmen bilden bestimmte Feiertage wie der 6. Januar (Heilige Drei Könige), Ostermontag und Pfingstmontag. An Neujahr, am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Haus geschlossen. Diese klaren Zeiten helfen bei der Tagesplanung und stellen sicher, dass Besucher die Höhepunkte konzentriert erleben können. Die einstündige Führung führt durch die beiden unteren Etagen, wo farbenprächtige Raumdekorationen, originale Wiener Biedermeiermöbel und das Flair einer herzoglichen Sommerresidenz einen eindrücklichen Rahmen bilden. Zu den ikonischen Stationen zählt der dreischiffige Marmorsaal – ein repräsentativer Raum, der den ästhetischen Anspruch der frühen Neugotik am Hof der Herzöge von Sachsen-Coburg-Saalfeld sinnfällig zeigt. Handouts in mehreren Sprachen erleichtern internationalen Gästen das Verständnis, während spezielle Themenführungen je nach Saison Einblicke in besondere Aspekte bieten, etwa in die Lebenswelt der Prinzen oder in die Bau- und Gartenkunst. Für Gruppen können – nach Voranmeldung – eigene Führungen im Park organisiert werden; ideal für Vereine, Schulklassen oder Reisegruppen, die Inhalte vertiefen möchten. Tipp für Familien: Im Jahresverlauf stehen immer wieder Formate mit Kinderfokus auf dem Programm, bei denen die jungen Besucher in Rollen schlüpfen, historische Spiele entdecken oder an einer gedeckten Tafel Schokolade nach historischem Rezept probieren – Erlebnisse, die Geschichte unmittelbar greifbar machen. Wer flexibel bleiben möchte, plant die Anreise so, dass er kurz vor einer vollen Stunde eintrifft; spontane Teilnahme ist meist möglich, an stark frequentierten Tagen empfiehlt sich dennoch etwas Vorlauf. Rundgänge sind bewusst auf überschaubare Gruppengrößen ausgelegt, um Fragen zu ermöglichen und den Blick auf Details zu lenken.

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets: was Sie für Ihren Besuch wissen sollten

Der Besucherrhythmus auf der Rosenau folgt klaren, einfach merkbaren Regeln: Im Sommerhalbjahr (1. April bis 5. Oktober) ist das Schloss täglich außer montags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; im Winterhalbjahr (6. Oktober bis 31. März) täglich außer montags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Während dieser Zeitfenster starten die Führungen stündlich; die letzte Tour beginnt in der warmen Saison um 17:00 Uhr, in der kalten um 15:00 Uhr. Die Parkanlage bleibt ganzjährig frei zugänglich – ein Vorteil, falls Sie früh anreisen, den Spaziergang vorziehen oder den Besuch des Glasmuseums mit einem Rundgang im Grünen kombinieren möchten. Für 2025 sind die Eintrittspreise transparent: 5 Euro regulär, 4 Euro ermäßigt; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren besuchen das Schloss kostenfrei. Attraktiv für Kulturhungrige sind die kombinierten Tickets: Die Kombikarte für Schloss Ehrenburg + Schloss Rosenau kostet 8 Euro regulär (7 Euro ermäßigt). Mit der Verbundkarte „Rosenau“ (Schloss Rosenau + Europäisches Museum für Modernes Glas) erhalten Sie beide Highlights im Park für 9 Euro. Wer die gesamte Coburger Museumslandschaft erkunden will, wählt die Verbundkarte „Coburg“ (Ehrenburg, Veste Coburg, Glasmuseum, Rosenau und Naturkunde-Museum) für 15 Euro. Diese Modelle machen die Region planbar, auch für Familien, die Tagestouren kombinieren. Wichtig: Die Kasse befindet sich am Schloss; da Führungen ausschließlich mit Begleitung stattfinden, sind separate Zeitfenster sinnvoll. Die Nachfrage ist in den Ferien und an Wochenenden höher, daher lohnt eine frühzeitige Ankunft. Barrierehinweis: Der Schlossinnenbereich ist historisch bedingt nicht vollständig barrierefrei; Informationen zur Zugänglichkeit und Alternativen (Handouts, Parkführungen) hält die Verwaltung bereit. Wer lieber ohne Zeitdruck unterwegs ist, nutzt die großzügigen Öffnungszeiten des Parks, erkundet den Rastergarten zwischen Orangerie und Glasmuseum oder genießt die Aussichtsterrasse mit Blick ins Itztal. Für Fotofans sind die frühen Morgenstunden und das späte Nachmittagslicht ideal – dann taucht die Sonne Fassaden, Balustraden und Blumenparterre in besonders weiches Licht.

Park, Orangerie und Glasmuseum: Spaziergang zwischen Gartenkunst und zeitgenössischem Glas

Der Park Rosenau rahmt das Schloss als klassischer englischer Landschaftsgarten und eröffnet mit Wiesen, Baumgruppen und Sichtachsen immer neue Perspektiven. Einst erstreckte sich das Gelände über rund 200 Hektar; heute laden etwa 36 Hektar zu entspannten Spaziergängen ein. Unterwegs begegnen Sie historischen Gartenarchitekturen: Die Turniersäule mit Sonnenuhr erinnert an höfische Spiele, Reste der Eremitage an die einstige Mode inszenierter Einsiedeleien. Besonders reizvoll ist die Aussichtsterrasse am Schloss mit Blumenparterre, Brunnen und Balustrade – hier öffnet sich der Blick weit über das Itztal. Am unteren Parkrand liegt der sogenannte Schwanensee; in der Nähe befindet sich auch der Prinzenweiher. Zwischen der Orangerie und dem Neubau des Europäischen Museums für Modernes Glas zeichnet der neu angelegte Rastergarten die Struktur des ehemaligen Küchengartens nach. Die Orangerie selbst ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt: Gegenüber, in einem 2008 eröffneten Museumsgebäude, zeigt das Europäische Museum für Modernes Glas auf rund 1.260 Quadratmetern die Entwicklung des Studioglases seit den 1960er-Jahren – mit Gefäßen, Objekten, Skulpturen und Installationen, deren Kern aus Einreichungen zu den Coburger Glaspreis-Jahrgängen besteht. Über eine gläserne Treppe gelangen Besucherinnen und Besucher in den Sonderausstellungsraum und das Lampenglasstudio, wo Technik und Materialkunde lebendig werden. Seit April 2012 beherbergt das Untergeschoss zudem eine umfangreiche keramische Studiensammlung, die den Glasbestand ideal ergänzt. Wer nach dem Museumsbesuch einkehren möchte, findet direkt am Schloss das Parkrestaurant im historischen Teehaus. Der Park ist ganzjährig kostenfrei zugänglich – ideal auch für einen Abstecher mit Hund (Leinenpflicht beachten) oder eine Pause auf dem Weg zwischen Museum, Orangerie und Schloss. Da das Gelände stellenweise steilere Wege und Stufen aufweist, sollten Kinderwägen und Rollstühle die breiteren Hauptwege nutzen; viele Bereiche sind gut erschlossen, einzelne Abschnitte jedoch nur eingeschränkt geeignet. Als Ensemble erzählt die Rosenau eindrücklich, wie Architektur, Gartenkunst und Kunstpräsentation ein stimmiges Kultur- und Naturerlebnis ergeben.

Geschichte und Besonderheiten: vom mittelalterlichen Kern zur neugotischen Sommerresidenz

Schloss Rosenau ist in der Region Coburg ein Schlüsselzeugnis der frühen Neugotik. Der mittelalterliche Burgsitz wurde zwischen 1808 und 1817 im Auftrag von Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg-Saalfeld zum Sommer- und Landsitz im Stil der englisch inspirierten Gotik umgestaltet. Der dreischiffige Marmorsaal mit seiner eindrucksvollen Raumwirkung gehört zu den markantesten Interieurs, während die Wohnräume durch kräftige Farbigkeit und originales Biedermeiermobiliar bestechen. In diesen Räumen erblickte Prinz Albert am 26. August 1819 das Licht der Welt – eine biografische Wegmarke, die die Rosenau bis heute international bekannt macht, zumal Alberts spätere Ehe mit Queen Victoria das Haus Coburg dynastisch in ganz Europa vernetzte. Die modernisierte Gartenanlage – als englischer Landschaftsgarten angelegt – band das Schloss mit Wiesen, Baumgruppen, Teichen und Staffagebauten in die Umgebung ein und öffnete die Sichtachsen ins Itztal. Auch wirtschaftliche und repräsentative Nebenfunktionen waren eingeplant: Die Orangerie diente zur Überwinterung empfindlicher Pflanzen, das klassizistische Teehaus – heute Parkrestaurant – setzte einen geselligen Akzent. Im 20. Jahrhundert wechselten Nutzungen und Zuständigkeiten; heute liegen Schloss und Park in der Obhut der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Die Restaurierungen zielen darauf, die historisch gewachsene Einheit aus Architektur, Interieur und Gartenbild zu bewahren. Museumsdidaktisch setzt man auf geführte Rundgänge anstelle eines freien Parcours – ein Ansatz, der Substanz schützt und zugleich Erzählräume schafft. Aus dieser Verbindung von historischer Authentizität und besucherfreundlicher Vermittlung entsteht der besondere Charakter des Ortes: keine Kulisse, sondern ein lebendiges Geschichtsbuch, dessen Seiten sich im Rhythmus der Führungen und Jahreszeiten immer wieder neu aufschlagen lassen. Wer tiefer eintauchen möchte, kombiniert den Rundgang mit einem Besuch des Glasmuseums, dessen Sammlungsgeschichte eng mit den herzoglichen Beständen verwoben ist und eindrucksvoll zeigt, wie die Region seit Jahrzehnten eine Plattform für internationale Glaskunst bietet.

Anfahrt, Parken und Service: bequem ins Grüne – und alles Nötige vor Ort

Die Rosenau liegt ruhig im Grünen und ist doch komfortabel erreichbar. Für Autofahrende stehen direkt am Areal rund 70 PKW-Stellplätze und 5 Busstellplätze zur Verfügung – ideal für Tagesausflüge und Reisegruppen. Wer nachhaltig unterwegs ist, erreicht das Schloss gut mit dem öffentlichen Verkehr: Vom Bahnhof Rödental führt ein angenehmer, etwa 30-minütiger Fußweg durch die Parklandschaft. Unter der Woche verbinden zudem Buslinien das Areal – etwa die Rödentaler Grüne Linie 2 sowie die Coburger Stadtlinie 3; bei der Hinfahrt genügt ein Haltewunsch „Schlosspark Rosenau/Glasmuseum“, für die Rückfahrt lässt sich ein Rufbus mindestens eine Stunde vorher telefonisch bestellen. Im Park selbst orientieren Sie sich an den Hauptwegen; Rastplätze und freie Wiesen schaffen Raum für Pausen. Freunde guter Küche steuern das Parkrestaurant im klassizistischen Teehaus an – perfekt für Kaffee und Kuchen nach der Führung oder ein frühes Abendessen. Ein Shop mit kleiner Cafeteria nahe beim Schloss ergänzt das Angebot. Planen Sie Ihre Zeit so, dass Sie entweder vor der vollen Stunde ankommen oder die Parkwege und das Museum als Wartezeit nutzen. Familien mit Kindern schätzen die Übersichtlichkeit des Ensembles: kurze Wege, klare Wegeführung, picknicktaugliche Wiesen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist der weitgehend ebene Teil des Parks gut geeignet; einzelne Abschnitte sind aufgrund von Stufen oder steileren Passagen nur eingeschränkt befahrbar. Im Schloss selbst sind Treppen nicht vermeidbar; die Verwaltung berät gerne zu Alternativen und Best-Practice-Routen im Gelände. Praktisch: Informationsblätter in mehreren Sprachen sind verfügbar – hilfreich für internationale Gäste. Wer fotografieren möchte, sollte die Regeln der Verwaltung beachten; im Außenbereich sind Aufnahmen in der Regel unproblematisch, im Innenbereich gelten je nach Raum und Ausstellung andere Vorgaben. Insgesamt ist die Infrastruktur so ausgelegt, dass selbst an gut besuchten Tagen der Besuch entspannt bleibt.

Konzerte, Räume mieten und besondere Anlässe: Kultur erleben zwischen Marmorsaal und Orangerie

Abseits des regulären Führungsbetriebs erwacht die Rosenau als stimmungsvolle Kulisse für Kulturabende, Lesungen, Empfänge oder private Feiern. Zwei Orte stechen dabei hervor: der Marmorsaal im Schloss und die Alte Orangerie im Park. Der Marmorsaal eignet sich für Konzerte und Festakte mit bis zu 120 Personen – akustisch klar, visuell eindrucksvoll, mit dem Charme eines authentischen historischen Raumes. Wer mehr Platz benötigt oder flexiblere Bestuhlungsvarianten wünscht, nutzt die Alte Orangerie: Für Stehempfänge oder Reihenbestuhlung sind hier Veranstaltungen mit bis zu 200 Gästen möglich; Bankettbestuhlung ist bis zu 100 Personen ausgewiesen. Das schafft Spielraum für Kammerkonzerte, Preisverleihungen, Gala-Dinners, Ausstellungen und Familienfeste. Die Vermietung erfolgt über die Schloss- und Gartenverwaltung Coburg, die auch zu Technik, Ablauf und möglichen Auflagen berät. Für kulturelle Formate (Konzert, Theater, Lesung, Ausstellung) bietet die Verwaltung ermäßigte Mietkonditionen; genaue Angaben zu Tarifen, Nebenkosten und Zeitfenstern werden fallweise übermittelt. Kulinarisch lässt sich das Parkrestaurant einbinden – vom Sektempfang im Freien bis zur begleitenden Bewirtung. Dank kurzer Wege zwischen Schloss, Orangerie, Parkterrasse und Parkplatz bleibt die Logistik stets überschaubar. Jahreszeitlich hat jeder Abschnitt seinen Reiz: Frühlingskonzerte profitieren von Blütenbändern am Parterre, Sommerabende von warmem Licht und langen Dämmerungen, Herbstveranstaltungen von kräftigen Farben in den Baumkronen. Im Winter bilden klare Luft und ruhige Wege eine besondere Atmosphäre, die sich mit Ausstellungen oder Lesungen stimmig verbindet. Wer als Veranstalter plant, sollte die Führungstaktung, den musealen Schutzbedarf und die Regeln für Auf- und Abbau frühzeitig einbeziehen. Für Besucherinnen und Besucher lohnt der Blick in die regionalen Veranstaltungskalender: Neben regulären Führungen tauchen immer wieder Thementage und Aktionen auf – von Familienprogrammen bis zu Jubiläumsformaten – die den Ort aus neuen Perspektiven erlebbar machen.

„Schloss Rosenau Österreich“? So vermeiden Sie Verwechslungen

Die Suchanfrage „Schloss Rosenau Österreich“ taucht häufig neben Begriffen wie „Schloss Rosenau Rödental“ oder „Schloss Rosenau (Coburg)“ auf – verständlich, denn es existiert tatsächlich ein weiteres Schloss Rosenau im österreichischen Waldviertel. Für Ihren Besuch in Oberfranken ist wichtig: Das hier beschriebene Schloss Rosenau liegt in Rödental bei Coburg in Bayern. Es ist der Geburtsort von Prinz Albert und Teil eines Ensembles mit Park, Orangerie, Parkrestaurant und dem Europäischen Museum für Modernes Glas. Wenn Sie in Suchmaschinen unterwegs sind, achten Sie auf den Zusatz „Rödental“, „Coburg“ oder die Postanschrift „Rosenau 1, 96472 Rödental“. Auch Hinweise wie „Park Rosenau“, „Itztal“, „Europäisches Museum für Modernes Glas“ oder „Bayerische Schlösserverwaltung“ deuten eindeutig auf den bayerischen Standort. Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte werden im Netz teils unscharf etikettiert; prüfen Sie deshalb Termin- und Ortsangaben in regionalen Kalendern sowie auf den Seiten der zuständigen Verwaltung. Im Zweifelsfall hilft ein kurzer Blick auf die Karte: Das bayerische Schloss liegt wenige Kilometer nördlich von Coburg, eingebettet in einen Park mit See- und Wiesenlandschaft. Wer beide Rosenau-Schlösser interessiert, kann natürlich auch das österreichische Pendant besuchen – stilistisch und historisch unterscheiden sie sich deutlich. Für die Planung in Rödental gilt: Führungen stündlich, Park frei zugänglich, Parken vor Ort – und das Glasmuseum gleich vis-à-vis der Orangerie als zusätzlicher Höhepunkt. Mit dieser Klarheit vermeiden Sie Umwege und genießen Ihren Aufenthalt dort, wo Prinz Alberts Geschichte begann.

Quellen:

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Schloss Rosenau | Führungen & Öffnungszeiten

Schloss Rosenau in Rödental bei Coburg ist ein authentischer Ort, an dem Europa-Geschichte und oberfränkische Landschaftsidylle aufeinandertreffen. Das im Kern mittelalterliche Schloss wurde im frühen 19. Jahrhundert zum neugotischen Sommersitz umgestaltet und gilt als Geburts- und Kindheitsort von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, dem späteren Gemahl von Queen Victoria. Heute ist die Besichtigung ausschließlich im Rahmen stündlicher Führungen möglich, während der weitläufige Park ganzjährig frei zugänglich bleibt. Direkt gegenüber der Orangerie präsentiert das Europäische Museum für Modernes Glas zeitgenössische Glaskunst in einem 2008 eröffneten Neubau. Praktisch für Gäste: Rund 70 PKW-Parkplätze und fünf Busstellplätze liegen am Areal, und vom Bahnhof Rödental führt ein etwa 30-minütiger Spaziergang durch das Itztal zur Anlage. Ob spontane Wochenendtour, Bildungsreise oder stilvolles Event – die Rosenau verbindet historische Originalräume, Parkromantik und museale Highlights zu einem vielseitigen Ausflugsziel.

Führungen und Besichtigung: so erleben Sie Schloss Rosenau von innen

Wer die Rosenau nicht nur von außen bewundern, sondern ihre authentischen Interieurs und Geschichten erleben möchte, kommt an einer Führung nicht vorbei. Der gesamte Schlossinnenbereich ist ausschließlich im Rahmen geführter Rundgänge zugänglich – ein Konzept, das den behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz und dem originalen Mobiliar gewährleistet. Führungen beginnen zu jeder vollen Stunde; die letzte Runde startet im Sommerhalbjahr, vom 1. April bis 5. Oktober, um 17:00 Uhr, im Winterhalbjahr, vom 6. Oktober bis 31. März, um 15:00 Uhr. Montags ist grundsätzlich geschlossen; Ausnahmen bilden bestimmte Feiertage wie der 6. Januar (Heilige Drei Könige), Ostermontag und Pfingstmontag. An Neujahr, am Faschingsdienstag sowie am 24., 25. und 31. Dezember bleibt das Haus geschlossen. Diese klaren Zeiten helfen bei der Tagesplanung und stellen sicher, dass Besucher die Höhepunkte konzentriert erleben können. Die einstündige Führung führt durch die beiden unteren Etagen, wo farbenprächtige Raumdekorationen, originale Wiener Biedermeiermöbel und das Flair einer herzoglichen Sommerresidenz einen eindrücklichen Rahmen bilden. Zu den ikonischen Stationen zählt der dreischiffige Marmorsaal – ein repräsentativer Raum, der den ästhetischen Anspruch der frühen Neugotik am Hof der Herzöge von Sachsen-Coburg-Saalfeld sinnfällig zeigt. Handouts in mehreren Sprachen erleichtern internationalen Gästen das Verständnis, während spezielle Themenführungen je nach Saison Einblicke in besondere Aspekte bieten, etwa in die Lebenswelt der Prinzen oder in die Bau- und Gartenkunst. Für Gruppen können – nach Voranmeldung – eigene Führungen im Park organisiert werden; ideal für Vereine, Schulklassen oder Reisegruppen, die Inhalte vertiefen möchten. Tipp für Familien: Im Jahresverlauf stehen immer wieder Formate mit Kinderfokus auf dem Programm, bei denen die jungen Besucher in Rollen schlüpfen, historische Spiele entdecken oder an einer gedeckten Tafel Schokolade nach historischem Rezept probieren – Erlebnisse, die Geschichte unmittelbar greifbar machen. Wer flexibel bleiben möchte, plant die Anreise so, dass er kurz vor einer vollen Stunde eintrifft; spontane Teilnahme ist meist möglich, an stark frequentierten Tagen empfiehlt sich dennoch etwas Vorlauf. Rundgänge sind bewusst auf überschaubare Gruppengrößen ausgelegt, um Fragen zu ermöglichen und den Blick auf Details zu lenken.

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets: was Sie für Ihren Besuch wissen sollten

Der Besucherrhythmus auf der Rosenau folgt klaren, einfach merkbaren Regeln: Im Sommerhalbjahr (1. April bis 5. Oktober) ist das Schloss täglich außer montags von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; im Winterhalbjahr (6. Oktober bis 31. März) täglich außer montags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Während dieser Zeitfenster starten die Führungen stündlich; die letzte Tour beginnt in der warmen Saison um 17:00 Uhr, in der kalten um 15:00 Uhr. Die Parkanlage bleibt ganzjährig frei zugänglich – ein Vorteil, falls Sie früh anreisen, den Spaziergang vorziehen oder den Besuch des Glasmuseums mit einem Rundgang im Grünen kombinieren möchten. Für 2025 sind die Eintrittspreise transparent: 5 Euro regulär, 4 Euro ermäßigt; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren besuchen das Schloss kostenfrei. Attraktiv für Kulturhungrige sind die kombinierten Tickets: Die Kombikarte für Schloss Ehrenburg + Schloss Rosenau kostet 8 Euro regulär (7 Euro ermäßigt). Mit der Verbundkarte „Rosenau“ (Schloss Rosenau + Europäisches Museum für Modernes Glas) erhalten Sie beide Highlights im Park für 9 Euro. Wer die gesamte Coburger Museumslandschaft erkunden will, wählt die Verbundkarte „Coburg“ (Ehrenburg, Veste Coburg, Glasmuseum, Rosenau und Naturkunde-Museum) für 15 Euro. Diese Modelle machen die Region planbar, auch für Familien, die Tagestouren kombinieren. Wichtig: Die Kasse befindet sich am Schloss; da Führungen ausschließlich mit Begleitung stattfinden, sind separate Zeitfenster sinnvoll. Die Nachfrage ist in den Ferien und an Wochenenden höher, daher lohnt eine frühzeitige Ankunft. Barrierehinweis: Der Schlossinnenbereich ist historisch bedingt nicht vollständig barrierefrei; Informationen zur Zugänglichkeit und Alternativen (Handouts, Parkführungen) hält die Verwaltung bereit. Wer lieber ohne Zeitdruck unterwegs ist, nutzt die großzügigen Öffnungszeiten des Parks, erkundet den Rastergarten zwischen Orangerie und Glasmuseum oder genießt die Aussichtsterrasse mit Blick ins Itztal. Für Fotofans sind die frühen Morgenstunden und das späte Nachmittagslicht ideal – dann taucht die Sonne Fassaden, Balustraden und Blumenparterre in besonders weiches Licht.

Park, Orangerie und Glasmuseum: Spaziergang zwischen Gartenkunst und zeitgenössischem Glas

Der Park Rosenau rahmt das Schloss als klassischer englischer Landschaftsgarten und eröffnet mit Wiesen, Baumgruppen und Sichtachsen immer neue Perspektiven. Einst erstreckte sich das Gelände über rund 200 Hektar; heute laden etwa 36 Hektar zu entspannten Spaziergängen ein. Unterwegs begegnen Sie historischen Gartenarchitekturen: Die Turniersäule mit Sonnenuhr erinnert an höfische Spiele, Reste der Eremitage an die einstige Mode inszenierter Einsiedeleien. Besonders reizvoll ist die Aussichtsterrasse am Schloss mit Blumenparterre, Brunnen und Balustrade – hier öffnet sich der Blick weit über das Itztal. Am unteren Parkrand liegt der sogenannte Schwanensee; in der Nähe befindet sich auch der Prinzenweiher. Zwischen der Orangerie und dem Neubau des Europäischen Museums für Modernes Glas zeichnet der neu angelegte Rastergarten die Struktur des ehemaligen Küchengartens nach. Die Orangerie selbst ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt: Gegenüber, in einem 2008 eröffneten Museumsgebäude, zeigt das Europäische Museum für Modernes Glas auf rund 1.260 Quadratmetern die Entwicklung des Studioglases seit den 1960er-Jahren – mit Gefäßen, Objekten, Skulpturen und Installationen, deren Kern aus Einreichungen zu den Coburger Glaspreis-Jahrgängen besteht. Über eine gläserne Treppe gelangen Besucherinnen und Besucher in den Sonderausstellungsraum und das Lampenglasstudio, wo Technik und Materialkunde lebendig werden. Seit April 2012 beherbergt das Untergeschoss zudem eine umfangreiche keramische Studiensammlung, die den Glasbestand ideal ergänzt. Wer nach dem Museumsbesuch einkehren möchte, findet direkt am Schloss das Parkrestaurant im historischen Teehaus. Der Park ist ganzjährig kostenfrei zugänglich – ideal auch für einen Abstecher mit Hund (Leinenpflicht beachten) oder eine Pause auf dem Weg zwischen Museum, Orangerie und Schloss. Da das Gelände stellenweise steilere Wege und Stufen aufweist, sollten Kinderwägen und Rollstühle die breiteren Hauptwege nutzen; viele Bereiche sind gut erschlossen, einzelne Abschnitte jedoch nur eingeschränkt geeignet. Als Ensemble erzählt die Rosenau eindrücklich, wie Architektur, Gartenkunst und Kunstpräsentation ein stimmiges Kultur- und Naturerlebnis ergeben.

Geschichte und Besonderheiten: vom mittelalterlichen Kern zur neugotischen Sommerresidenz

Schloss Rosenau ist in der Region Coburg ein Schlüsselzeugnis der frühen Neugotik. Der mittelalterliche Burgsitz wurde zwischen 1808 und 1817 im Auftrag von Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg-Saalfeld zum Sommer- und Landsitz im Stil der englisch inspirierten Gotik umgestaltet. Der dreischiffige Marmorsaal mit seiner eindrucksvollen Raumwirkung gehört zu den markantesten Interieurs, während die Wohnräume durch kräftige Farbigkeit und originales Biedermeiermobiliar bestechen. In diesen Räumen erblickte Prinz Albert am 26. August 1819 das Licht der Welt – eine biografische Wegmarke, die die Rosenau bis heute international bekannt macht, zumal Alberts spätere Ehe mit Queen Victoria das Haus Coburg dynastisch in ganz Europa vernetzte. Die modernisierte Gartenanlage – als englischer Landschaftsgarten angelegt – band das Schloss mit Wiesen, Baumgruppen, Teichen und Staffagebauten in die Umgebung ein und öffnete die Sichtachsen ins Itztal. Auch wirtschaftliche und repräsentative Nebenfunktionen waren eingeplant: Die Orangerie diente zur Überwinterung empfindlicher Pflanzen, das klassizistische Teehaus – heute Parkrestaurant – setzte einen geselligen Akzent. Im 20. Jahrhundert wechselten Nutzungen und Zuständigkeiten; heute liegen Schloss und Park in der Obhut der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Die Restaurierungen zielen darauf, die historisch gewachsene Einheit aus Architektur, Interieur und Gartenbild zu bewahren. Museumsdidaktisch setzt man auf geführte Rundgänge anstelle eines freien Parcours – ein Ansatz, der Substanz schützt und zugleich Erzählräume schafft. Aus dieser Verbindung von historischer Authentizität und besucherfreundlicher Vermittlung entsteht der besondere Charakter des Ortes: keine Kulisse, sondern ein lebendiges Geschichtsbuch, dessen Seiten sich im Rhythmus der Führungen und Jahreszeiten immer wieder neu aufschlagen lassen. Wer tiefer eintauchen möchte, kombiniert den Rundgang mit einem Besuch des Glasmuseums, dessen Sammlungsgeschichte eng mit den herzoglichen Beständen verwoben ist und eindrucksvoll zeigt, wie die Region seit Jahrzehnten eine Plattform für internationale Glaskunst bietet.

Anfahrt, Parken und Service: bequem ins Grüne – und alles Nötige vor Ort

Die Rosenau liegt ruhig im Grünen und ist doch komfortabel erreichbar. Für Autofahrende stehen direkt am Areal rund 70 PKW-Stellplätze und 5 Busstellplätze zur Verfügung – ideal für Tagesausflüge und Reisegruppen. Wer nachhaltig unterwegs ist, erreicht das Schloss gut mit dem öffentlichen Verkehr: Vom Bahnhof Rödental führt ein angenehmer, etwa 30-minütiger Fußweg durch die Parklandschaft. Unter der Woche verbinden zudem Buslinien das Areal – etwa die Rödentaler Grüne Linie 2 sowie die Coburger Stadtlinie 3; bei der Hinfahrt genügt ein Haltewunsch „Schlosspark Rosenau/Glasmuseum“, für die Rückfahrt lässt sich ein Rufbus mindestens eine Stunde vorher telefonisch bestellen. Im Park selbst orientieren Sie sich an den Hauptwegen; Rastplätze und freie Wiesen schaffen Raum für Pausen. Freunde guter Küche steuern das Parkrestaurant im klassizistischen Teehaus an – perfekt für Kaffee und Kuchen nach der Führung oder ein frühes Abendessen. Ein Shop mit kleiner Cafeteria nahe beim Schloss ergänzt das Angebot. Planen Sie Ihre Zeit so, dass Sie entweder vor der vollen Stunde ankommen oder die Parkwege und das Museum als Wartezeit nutzen. Familien mit Kindern schätzen die Übersichtlichkeit des Ensembles: kurze Wege, klare Wegeführung, picknicktaugliche Wiesen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist der weitgehend ebene Teil des Parks gut geeignet; einzelne Abschnitte sind aufgrund von Stufen oder steileren Passagen nur eingeschränkt befahrbar. Im Schloss selbst sind Treppen nicht vermeidbar; die Verwaltung berät gerne zu Alternativen und Best-Practice-Routen im Gelände. Praktisch: Informationsblätter in mehreren Sprachen sind verfügbar – hilfreich für internationale Gäste. Wer fotografieren möchte, sollte die Regeln der Verwaltung beachten; im Außenbereich sind Aufnahmen in der Regel unproblematisch, im Innenbereich gelten je nach Raum und Ausstellung andere Vorgaben. Insgesamt ist die Infrastruktur so ausgelegt, dass selbst an gut besuchten Tagen der Besuch entspannt bleibt.

Konzerte, Räume mieten und besondere Anlässe: Kultur erleben zwischen Marmorsaal und Orangerie

Abseits des regulären Führungsbetriebs erwacht die Rosenau als stimmungsvolle Kulisse für Kulturabende, Lesungen, Empfänge oder private Feiern. Zwei Orte stechen dabei hervor: der Marmorsaal im Schloss und die Alte Orangerie im Park. Der Marmorsaal eignet sich für Konzerte und Festakte mit bis zu 120 Personen – akustisch klar, visuell eindrucksvoll, mit dem Charme eines authentischen historischen Raumes. Wer mehr Platz benötigt oder flexiblere Bestuhlungsvarianten wünscht, nutzt die Alte Orangerie: Für Stehempfänge oder Reihenbestuhlung sind hier Veranstaltungen mit bis zu 200 Gästen möglich; Bankettbestuhlung ist bis zu 100 Personen ausgewiesen. Das schafft Spielraum für Kammerkonzerte, Preisverleihungen, Gala-Dinners, Ausstellungen und Familienfeste. Die Vermietung erfolgt über die Schloss- und Gartenverwaltung Coburg, die auch zu Technik, Ablauf und möglichen Auflagen berät. Für kulturelle Formate (Konzert, Theater, Lesung, Ausstellung) bietet die Verwaltung ermäßigte Mietkonditionen; genaue Angaben zu Tarifen, Nebenkosten und Zeitfenstern werden fallweise übermittelt. Kulinarisch lässt sich das Parkrestaurant einbinden – vom Sektempfang im Freien bis zur begleitenden Bewirtung. Dank kurzer Wege zwischen Schloss, Orangerie, Parkterrasse und Parkplatz bleibt die Logistik stets überschaubar. Jahreszeitlich hat jeder Abschnitt seinen Reiz: Frühlingskonzerte profitieren von Blütenbändern am Parterre, Sommerabende von warmem Licht und langen Dämmerungen, Herbstveranstaltungen von kräftigen Farben in den Baumkronen. Im Winter bilden klare Luft und ruhige Wege eine besondere Atmosphäre, die sich mit Ausstellungen oder Lesungen stimmig verbindet. Wer als Veranstalter plant, sollte die Führungstaktung, den musealen Schutzbedarf und die Regeln für Auf- und Abbau frühzeitig einbeziehen. Für Besucherinnen und Besucher lohnt der Blick in die regionalen Veranstaltungskalender: Neben regulären Führungen tauchen immer wieder Thementage und Aktionen auf – von Familienprogrammen bis zu Jubiläumsformaten – die den Ort aus neuen Perspektiven erlebbar machen.

„Schloss Rosenau Österreich“? So vermeiden Sie Verwechslungen

Die Suchanfrage „Schloss Rosenau Österreich“ taucht häufig neben Begriffen wie „Schloss Rosenau Rödental“ oder „Schloss Rosenau (Coburg)“ auf – verständlich, denn es existiert tatsächlich ein weiteres Schloss Rosenau im österreichischen Waldviertel. Für Ihren Besuch in Oberfranken ist wichtig: Das hier beschriebene Schloss Rosenau liegt in Rödental bei Coburg in Bayern. Es ist der Geburtsort von Prinz Albert und Teil eines Ensembles mit Park, Orangerie, Parkrestaurant und dem Europäischen Museum für Modernes Glas. Wenn Sie in Suchmaschinen unterwegs sind, achten Sie auf den Zusatz „Rödental“, „Coburg“ oder die Postanschrift „Rosenau 1, 96472 Rödental“. Auch Hinweise wie „Park Rosenau“, „Itztal“, „Europäisches Museum für Modernes Glas“ oder „Bayerische Schlösserverwaltung“ deuten eindeutig auf den bayerischen Standort. Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte werden im Netz teils unscharf etikettiert; prüfen Sie deshalb Termin- und Ortsangaben in regionalen Kalendern sowie auf den Seiten der zuständigen Verwaltung. Im Zweifelsfall hilft ein kurzer Blick auf die Karte: Das bayerische Schloss liegt wenige Kilometer nördlich von Coburg, eingebettet in einen Park mit See- und Wiesenlandschaft. Wer beide Rosenau-Schlösser interessiert, kann natürlich auch das österreichische Pendant besuchen – stilistisch und historisch unterscheiden sie sich deutlich. Für die Planung in Rödental gilt: Führungen stündlich, Park frei zugänglich, Parken vor Ort – und das Glasmuseum gleich vis-à-vis der Orangerie als zusätzlicher Höhepunkt. Mit dieser Klarheit vermeiden Sie Umwege und genießen Ihren Aufenthalt dort, wo Prinz Alberts Geschichte begann.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

BV

Birgit Verwiebe

15. Oktober 2025

Schönes saniertes Schlösschen, das man unbedingt von innen mit einer Führung gesehen haben sollte. Die sehr freundliche Gästeführerin zeigte uns die Räumlichkeiten und sie wusste, glaube ich, alles über Prinz Albert und Queen Victoria und die gesamte Adelsfamilie. Sie konnte viele interessante Details erzählen, so dass die 1 Stunde wie im Fluge verging. Der Park ist sehr groß und gepflegt. An der Orangerie gibt es bunte schöne Blumenbeete und riesige Palmen.

ST

strombube

8. September 2025

Sehr schönes Schloss mit Museum, sollte man sich ansehen. Leider gerade im Umbau.

SV

Sebastian V

9. Juni 2025

Schönes Schloss mit urigem Park, ideal für einen entspannten Spaziergang. In direkter Nähe liegt das Europäische Glasmuseum – beides lässt sich hervorragend miteinander verbinden.

PF

Petra Fischer

7. September 2025

Einen Spaziergang wert. Man kann so viele Dinge entdecken, wenn das Wetter so wie heute ist.

SI

Simona Italia

18. Juli 2021

Sehr schönes Schloss mit toll gepflegter Parkanlage. Leider kann man das Schloss derzeit nicht innen besichtigen. Allerdings gibt es auch so einiges im Park zu sehen. Wie zum Beispiel der Schwanensee, die Grotte, die Sonnenuhren. Netter Spaziergang und am Ende vom Park ein schöner Kinderspielplatz.