
Coburg
Veste Coburg 1, 96450 Coburg, Deutschland
Veste Coburg (Kunstsammlungen der Veste Coburg) | Tickets & Foto
Hoch über der Stadt Coburg thront die Veste, auch „Fränkische Krone“ genannt – eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungsanlagen Deutschlands und Heimstatt der Kunstsammlungen der Veste Coburg. In den historischen Räumen begegnen sich Rüstungen, Kutschen, Gläser, Gemälde und Grafik aus mehreren Jahrhunderten; im Jubiläumsjahr 2025 wurde die Geschichte der Burg in einer großen Sonderausstellung neu erzählt. Wer seinen Besuch plant, findet praktische Vorteile: ein klar strukturierter Rundgang, barrierearme Zugänge, familienfreundliche Angebote und stimmungsvolle Wege durch den Hofgarten. Die Anreise ist flexibel möglich, etwa über Besucherparkplätze auf der Brandensteinsebene mit einem kurzen Fußweg hinauf zur Burg oder per Bus. Für besonders tiefen Einblick sorgen Kuratorenführungen, Themenführungen und Eventformate wie die Coburger Museumsnacht. Dieser Guide bündelt aktuelle Fakten zu Tickets, Programm, Anfahrt, Sammlungs-Highlights und Service – damit Sie Ihren Tag auf der Veste Coburg optimal nutzen und die Faszination von Kunst und Geschichte in Ruhe erleben können.
Tickets und Kuratorenführungen 2025: so sichern Sie Ihren Besuch
Eintrittskarten für die Kunstsammlungen erhalten Sie direkt an der Museumskasse im Eingangsbereich der Veste Coburg. Für ausgewählte Formate fällt neben dem regulären Eintritt ein geringer Aufpreis an. Besonders beliebt war 2025 die Reihe „Kuratorenführung“ zur Jubiläumsausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“. Jeweils von 14:00 bis 15:00 Uhr führte der zuständige Kurator durch die Schau, erläuterte neue Forschungsergebnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte und zeigte, wo und wie sich die Veste in ihren Epochen sichtbar verändert hat. Die Termine fanden am 05.07., 27.07., 30.08., 21.09. und 09.11.2025 statt; eine Anmeldung war nicht erforderlich, die Kosten betrugen 5 Euro zuzüglich Museumseintritt. Wer seinen Besuch an solchen Tagen plant, sollte den zusätzlichen Andrang einkalkulieren und rechtzeitig eintreffen. Neben den Kuratorenführungen gibt es regelmäßig Themenführungen in den Außenanlagen sowie Highlightführungen, die zentrale Stationen wie Fürstenbau und Steinerne Kemenate erschließen. Für Familien empfehlen sich spezielle Angebote, etwa kompaktere Rundgänge mit interaktiven Elementen. Ein Programmhöhepunkt im Frühjahr war der Familientag „Hast du Töne?!“ am 18. Mai 2025, der gemeinsam mit Schloss Ehrenburg und dem Naturkunde-Museum umgesetzt wurde; ein kostenloser Shuttle verband die Standorte in dichter Taktung. Auch Formate mit Pop- und Clubkultur prägen Sommerabende auf der Burg: So fand am 09.08.2025 an der Burgschänke ein Open-Air des Trembling-Mind-Kollektivs statt – ein Beispiel dafür, wie sich die historische Kulisse mit zeitgenössischen Sounds verbindet. Für alle Veranstaltungen gilt: Prüfen Sie vorab die Konditionen, etwa ob Zusatzgebühren anfallen, ob die Kassenführung vor Ort stattfindet oder ob externe Ticketanbieter (zum Beispiel für die Museumsnacht) genutzt werden. Für einen reibungslosen Einlass empfiehlt es sich, nur kleines Gepäck mitzunehmen; große Taschen, Rucksäcke und Regenschirme bleiben aus konservatorischen Gründen in der Garderobe. Privatfotografie ohne Blitz ist in den ständigen Sammlungen erlaubt; in temporären Ausstellungen gelten teils Einschränkungen, die vor Ort ausgeschildert sind.
Anreise, Fußweg und Parken an der Veste Coburg
Die Anfahrt ist komfortabel organisiert: Hauptanlaufpunkt für motorisierte Besucherinnen und Besucher ist die Brandensteinsebene. Dort stehen Besucherparkplätze zur Verfügung; von hier führt ein etwa 750 Meter langer Fußweg parallel zur Straße hinauf zur Veste. Planen Sie für diesen Abschnitt 20 bis 30 Minuten Gehzeit ein, insbesondere wenn Sie zu einer Führung oder einem festen Zeitfenster eintreffen möchten. Zusätzliche Parkmöglichkeiten befinden sich am Kiosk unterhalb der Veste; in der Coburger Altstadtnähe stehen mehrere Parkhäuser und eine Tiefgarage zur Verfügung, falls Sie den Fußweg durch den Hofgarten vorziehen. Für die Navigation sind auf der Website der Kunstsammlungen sowohl Koordinaten für den Besucherparkplatz Brandensteinsebene als auch für Behindertenparkplätze hinterlegt. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, nutzt die Linie 1405 (Beiersdorf–Veste) oder in Einzelfällen spezielle Shuttle-Angebote zu Veranstaltungen. Beliebt ist der landschaftlich reizvolle Aufstieg vom Schlossplatz durch den historischen Hofgarten; hier begleiten Wegzeichen den sogenannten Reformationsweg, der mit 13 Informationsstationen vom Stadtkern über den Hofgarten bis zur Burg lokale Reformationsgeschichte im Freien erlebbar macht. Bitte beachten Sie die Geländelage einer Höhenburg: Kopfsteinpflaster und Steigungen gehören zur Topografie. Für Menschen, die den Anstieg nicht bewältigen können, ist die Fahrt mit dem PKW in den Burghof zum Aus- und Einsteigen erlaubt; anschließend wird das Fahrzeug auf regulären Parkflächen abgestellt. Alleinreisende Menschen mit Behinderung dürfen im 2. Burghof parken. Planen Sie bei großen Events etwas mehr Zeit ein, da zusätzlich Besucherinnen und Besucher aus der Innenstadt anreisen und Shuttle-Verkehre nutzen. Wer mit einer Reisegruppe kommt, findet gesonderte Hinweise für Busse (Zufahrt, Ausstieg, Parken); diese sind auf der offiziellen Seite der Kunstsammlungen zusammengefasst. Auch Radfahrende erreichen die Veste – allerdings sind Steigungen und Fahrbahnbelag zu berücksichtigen; wer schiebt, gewinnt Natur- und Ausblicksqualität auf dem letzten Abschnitt.
Highlights der Kunstsammlungen: Rüstkammer, Glas, Cranach und mehr
Die Kunstsammlungen der Veste Coburg vereinen mehrere bedeutende Schwerpunkte, die auf die Sammelleidenschaft der Coburger Herzöge zurückgehen. In der Rüstkammer dokumentieren Harnische, Schwerter, Stangenwaffen, Schusswaffen und Paradeausrüstungen die Entwicklung zwischen Wehrtechnik, Repräsentation und Handwerkskunst. Neben Prunkstücken sind es oft die Details – Gravuren, Damaszierung oder Spuren des Gebrauchs –, die Geschichten erzählen. International beachtet ist das Kupferstichkabinett: Über 220.000 Blätter mit Zeichnungen und Druckgrafik vom 15. bis ins 21. Jahrhundert sind hier bewahrt, darunter Werke von Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Martin Schongauer oder Albrecht Altdorfer. Der Bestand geht maßgeblich auf Herzog Franz Friedrich Anton zurück; später förderten Ernst II. und Prinz Albert – als Gemahl von Königin Victoria – den Ausbau durch Schenkungen und Ankäufe. In den Gemäldesammlungen bilden altdeutsche Meister einen Schwerpunkt; die Cranach-Werkstatt ist in Coburg mehrfach präsent. Ein besonderer Blickfang ist die Glasabteilung: Historische Gläser werden in der Veste gezeigt, während das Europäische Museum für Modernes Glas als Zweigmuseum im Schlosspark Rosenau bei Rödental die europaweit herausragende Studioglas-Sammlung samt zeitgenössischer Keramik präsentiert. Der Austausch zwischen beiden Häusern schafft Brücken zwischen höfischer Kultur und modernem Design. Kurze Sonderpräsentationen im „Studio“ lenken den Fokus auf ein einziges Objekt und seine Geschichte – so etwa 2025/26 auf den Harnisch des Coburger Hofzwergs Ruppert („Kleine Rüstung – Großer Auftritt“). Sammlungen leben von Kontext: In Coburg sind es die Räume selbst, die die Erzählung erweitern – der Fürstenbau mit seinen Repräsentationsräumen, der Gang zur Lutherkapelle, die Artillerieausstellung an den Mauern, die Bastionen mit Weitblick über Stadt und Hügelland. Ein Audioguide für jüngere Besucherinnen und Besucher lädt zum augenzwinkernden Blick; wechselnde Thementouren holen Familien, Klassen und Gruppen ab. Wer tiefer einsteigen möchte, orientiert sich an Ausstellungspublikationen des Kupferstichkabinetts und an thematischen Führungen, die von der Reformationsgeschichte über höfische Feste bis zu Waffentechnik reichen.
800 Jahre Veste Coburg: Sonderausstellung mit neuen Forschungsergebnissen
Unter dem Titel „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“ feierte die Veste 2025 ihr Jubiläum: Vom 04.07. bis 09.11.2025 präsentierten die Kunstsammlungen eine umfassende Sonderausstellung, die anhand neuer Forschungsergebnisse die Entwicklung der Anlage von den Anfängen bis in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg nachzeichnete. Themen waren die frühesten Bauphasen, Belagerungen und militärische Modernisierung, die Umnutzung zum Bergschloss im Zeitalter Friedrichs des Weisen und die wechselnden ideengeschichtlichen Projektionen bis ins 19. und 20. Jahrhundert. Zu den Highlights gehörten Leihgaben wie die Spalatin-Chronik aus der Landesbibliothek Coburg und bedeutende Baupläne aus Archiven in Coburg, Dresden und Weimar. Eine 3D-Visualisierung machte Bauentwicklung und Umgestaltungen erlebbar; eine Burgenbau- und Lesestation vertiefte Inhalte für junge Gäste. Zu dieser Schau boten die Kunstsammlungen regelmäßig Kuratorenführungen an, die ohne Voranmeldung besucht werden konnten. Das Jubiläum war zugleich Anlass, die Rolle der Veste in der Reformationsgeschichte zu beleuchten: Martin Luther lebte 1530 für mehrere Monate auf der Burg, schrieb rund 120 Briefe, arbeitete an Übersetzungen und hinterließ Spuren, die heute in Ausstellungsbereichen und in der Lutherkapelle sichtbar sind. Die Sonderausstellung band solche Ankerpunkte ein und zeigte zugleich, wie sich die Veste als Bau und Symbol im Lauf der Jahrhunderte wandelte – vom Grenzposten zur sächsischen Festung, vom romantisch verklärten Mittelalterbild zum wissenschaftlich erschlossenen Denkmal. Wer die Ausstellung verpasst hat, findet auf der Website Informationen, Bildmaterial und Hinweise auf künftige Projekte, die die Forschungen fortführen. Auch nach dem Jubiläumsjahr bleibt die Veste ein Labor für Geschichte: Studioformate, thematische Wochen und Kooperationen mit regionalen Partnern halten den Dialog mit Publikum und Wissenschaft lebendig.
Familienerlebnisse und Barrierefreiheit: Angebote für Groß und Klein
Die Veste Coburg ist ein Erlebnisort für Familien: Interaktive Stationen, spezielle Führungen und Aktionstage sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche Kunst und Geschichte spielerisch entdecken. Ein prominentes Beispiel war 2025 der Familientag „Hast du Töne?!“ am 18. Mai, den die Kunstsammlungen gemeinsam mit Schloss Ehrenburg und dem Naturkunde-Museum Coburg ausrichteten. Ein kostenfreier Shuttle verband Theaterplatz, Naturkunde-Museum, Veste und Ehrenburg; in den Höfen der Burg erklangen historische Instrumente, es gab Mitmachangebote, Workshops und Bewegungsformate. Regelmäßige Ferienaktionen, der „Studio“-Schwerpunkt auf einzelne Objekte und familienfreundliche Rundgänge ergänzen das Programm im Jahreslauf. Bei der Planung helfen die Museumsregeln: Große Taschen, Regenschirme und Stative bleiben in der Garderobe; Essen und Trinken sind in den Sammlungsräumen aus konservatorischen Gründen nicht erlaubt, in der Cafeteria schon. Privatfotografie ohne Blitz ist in den Dauerausstellungen gestattet; temporäre Ausstellungen können abweichende Hinweise tragen. Barrierefreiheit wird – trotz der historisch bedingten Topografie – ernst genommen: Zwei Personenaufzüge (im Fürstenbau und an der Gedeckten Batterie) erleichtern den Wechsel zwischen Ebenen; Foyer, Shop und Cafeteria sind barrierefrei erreichbar. Für Menschen, die die Steigung der Zufahrt nicht bewältigen, ist die Fahrt in den Burghof gestattet, um dort aus- und einzusteigen; alleinreisende Menschen mit Behinderung dürfen im 2. Burghof parken. Auf der Zufahrt wurde das Kopfsteinpflaster auf etwa einem Meter Breite abgefräst, um das Fahren mit dem Rollstuhl zu erleichtern. Für Gruppen stehen Abhol- und Bringsituationen bereit; pädagogische Angebote richten sich an Schulen und Kitas. Ergänzend lohnt ein Blick in das Zweigmuseum im Park Rosenau, das Europäische Museum für Modernes Glas, wo Studio- und Kunstglas in wechselnden Präsentationen zu sehen ist; gemeinsame Formate schlagen Brücken zwischen den beiden Standorten. Neben Familien- und Bildungsangeboten gehören auch thematische Führungen externer Partner zum Spektrum, etwa eine bei der Volkshochschule buchbare Führung „Liebe, Lust und Leidenschaften“, die ausgewählte Sittenbilder in den Sammlungen mit heiteren Erzählungen verbindet – ideal für Gruppen, die einen besonderen Blick auf die höfische Kultur suchen. Schließlich zeigen sommerliche Abende, dass die Burg auch Bühne für zeitgenössische Kultur sein kann: Das Event „Trembling Mind“ an der Burgschänke im August 2025 verband Beats mit Burgsilhouette – ein atmosphärischer Kontrast, der zeigt, wie vielseitig der Ort ist.
Coburger Museumsnacht: Nacht der Begegnungen auf der Veste
Die Museumsnacht 2025 stand unter dem Motto „Nacht der Begegnungen“ und verwandelte am 13. September zwischen 18:00 und 24:00 Uhr das Areal rund um Hofgarten und Altstadt in eine Bühne für Ausstellungen, Klang und Licht. 16 Locations beteiligten sich, darunter die Kunstsammlungen der Veste Coburg, Schloss Ehrenburg, das Naturkunde-Museum, die Stadtbücherei, Kirchen und der Kunstverein. Auf der Veste selbst konnten Nachteulen die Sonderausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone“ im Fürstenbau durchgehend besuchen, mit dem Format „Meet the Curator“ direkt ins Gespräch kommen und in den Burghöfen Lichtinszenierungen, Leucht-Labyrinth und Musik erleben – vom Duo Marimbarpa über Jazz bis zu elektronischen Beats im Gewölbekeller. Ein Shuttle-Bus verband die Orte; auf dem Anger war das Parken an diesem Abend kostenfrei. Die Tickets wurden über ein zentrales System verkauft: im Vorverkauf für 13 Euro, an der Abendkasse für 15 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre hatten freien Eintritt, ermäßigte Tickets (z. B. für Studierende) waren an den Abendkassen erhältlich. Die Eröffnung mit Freilichtkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim im Hof von Schloss Ehrenburg setzte den festlichen Rahmen, danach verteilte sich das Publikum über Höfe, Gärten und Säle. Für die Veste bedeutete die Museumsnacht eine perfekte Ergänzung des Jubiläums: Die Mischung aus Wissenschaft, Vermittlung und Atmosphäre machte die historische Substanz sinnlich erfahrbar. Wer die nächste Ausgabe plant, behält die üblichen Hinweise im Blick: kleines Gepäck, wetterfeste Kleidung (die Wege zwischen den Locations liegen im Freien), rechtzeitige Anreise und die Nutzung des Shuttles. Erfahrungswert: Abends ist der Blick von den Bastionen über die Lichter der Stadt besonders eindrucksvoll – ein Moment, der zeigt, warum die Veste seit Jahrhunderten als „Fränkische Krone“ gilt.
Quellen:
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Anreise & Parken
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Wo ist was & FAQ
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Barrierefreiheit
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Kuratorenführung (30.08.2025)
- Veranstaltungsportal Coburg – Kuratorenführung: Terminübersicht 2025
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – 800 Jahre Veste Coburg (04.07–09.11.2025)
- Coburg Marketing – Presse: 800 Jahre Veste Coburg
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Kupferstichkabinett (Bestände)
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Coburger Museumsnacht 2025
- Museumsnacht Coburg – Ticketinformationen 2025
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Familientag 18.05.2025
- Stadt Coburg – Martin Luther auf der Veste (1530)
- Europäisches Museum für Modernes Glas – Informationsseite
- AllEvents – Trembling Mind an der Burgschänke (09.08.2025)
Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Veste Coburg (Kunstsammlungen der Veste Coburg) | Tickets & Foto
Hoch über der Stadt Coburg thront die Veste, auch „Fränkische Krone“ genannt – eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungsanlagen Deutschlands und Heimstatt der Kunstsammlungen der Veste Coburg. In den historischen Räumen begegnen sich Rüstungen, Kutschen, Gläser, Gemälde und Grafik aus mehreren Jahrhunderten; im Jubiläumsjahr 2025 wurde die Geschichte der Burg in einer großen Sonderausstellung neu erzählt. Wer seinen Besuch plant, findet praktische Vorteile: ein klar strukturierter Rundgang, barrierearme Zugänge, familienfreundliche Angebote und stimmungsvolle Wege durch den Hofgarten. Die Anreise ist flexibel möglich, etwa über Besucherparkplätze auf der Brandensteinsebene mit einem kurzen Fußweg hinauf zur Burg oder per Bus. Für besonders tiefen Einblick sorgen Kuratorenführungen, Themenführungen und Eventformate wie die Coburger Museumsnacht. Dieser Guide bündelt aktuelle Fakten zu Tickets, Programm, Anfahrt, Sammlungs-Highlights und Service – damit Sie Ihren Tag auf der Veste Coburg optimal nutzen und die Faszination von Kunst und Geschichte in Ruhe erleben können.
Tickets und Kuratorenführungen 2025: so sichern Sie Ihren Besuch
Eintrittskarten für die Kunstsammlungen erhalten Sie direkt an der Museumskasse im Eingangsbereich der Veste Coburg. Für ausgewählte Formate fällt neben dem regulären Eintritt ein geringer Aufpreis an. Besonders beliebt war 2025 die Reihe „Kuratorenführung“ zur Jubiläumsausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“. Jeweils von 14:00 bis 15:00 Uhr führte der zuständige Kurator durch die Schau, erläuterte neue Forschungsergebnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte und zeigte, wo und wie sich die Veste in ihren Epochen sichtbar verändert hat. Die Termine fanden am 05.07., 27.07., 30.08., 21.09. und 09.11.2025 statt; eine Anmeldung war nicht erforderlich, die Kosten betrugen 5 Euro zuzüglich Museumseintritt. Wer seinen Besuch an solchen Tagen plant, sollte den zusätzlichen Andrang einkalkulieren und rechtzeitig eintreffen. Neben den Kuratorenführungen gibt es regelmäßig Themenführungen in den Außenanlagen sowie Highlightführungen, die zentrale Stationen wie Fürstenbau und Steinerne Kemenate erschließen. Für Familien empfehlen sich spezielle Angebote, etwa kompaktere Rundgänge mit interaktiven Elementen. Ein Programmhöhepunkt im Frühjahr war der Familientag „Hast du Töne?!“ am 18. Mai 2025, der gemeinsam mit Schloss Ehrenburg und dem Naturkunde-Museum umgesetzt wurde; ein kostenloser Shuttle verband die Standorte in dichter Taktung. Auch Formate mit Pop- und Clubkultur prägen Sommerabende auf der Burg: So fand am 09.08.2025 an der Burgschänke ein Open-Air des Trembling-Mind-Kollektivs statt – ein Beispiel dafür, wie sich die historische Kulisse mit zeitgenössischen Sounds verbindet. Für alle Veranstaltungen gilt: Prüfen Sie vorab die Konditionen, etwa ob Zusatzgebühren anfallen, ob die Kassenführung vor Ort stattfindet oder ob externe Ticketanbieter (zum Beispiel für die Museumsnacht) genutzt werden. Für einen reibungslosen Einlass empfiehlt es sich, nur kleines Gepäck mitzunehmen; große Taschen, Rucksäcke und Regenschirme bleiben aus konservatorischen Gründen in der Garderobe. Privatfotografie ohne Blitz ist in den ständigen Sammlungen erlaubt; in temporären Ausstellungen gelten teils Einschränkungen, die vor Ort ausgeschildert sind.
Anreise, Fußweg und Parken an der Veste Coburg
Die Anfahrt ist komfortabel organisiert: Hauptanlaufpunkt für motorisierte Besucherinnen und Besucher ist die Brandensteinsebene. Dort stehen Besucherparkplätze zur Verfügung; von hier führt ein etwa 750 Meter langer Fußweg parallel zur Straße hinauf zur Veste. Planen Sie für diesen Abschnitt 20 bis 30 Minuten Gehzeit ein, insbesondere wenn Sie zu einer Führung oder einem festen Zeitfenster eintreffen möchten. Zusätzliche Parkmöglichkeiten befinden sich am Kiosk unterhalb der Veste; in der Coburger Altstadtnähe stehen mehrere Parkhäuser und eine Tiefgarage zur Verfügung, falls Sie den Fußweg durch den Hofgarten vorziehen. Für die Navigation sind auf der Website der Kunstsammlungen sowohl Koordinaten für den Besucherparkplatz Brandensteinsebene als auch für Behindertenparkplätze hinterlegt. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, nutzt die Linie 1405 (Beiersdorf–Veste) oder in Einzelfällen spezielle Shuttle-Angebote zu Veranstaltungen. Beliebt ist der landschaftlich reizvolle Aufstieg vom Schlossplatz durch den historischen Hofgarten; hier begleiten Wegzeichen den sogenannten Reformationsweg, der mit 13 Informationsstationen vom Stadtkern über den Hofgarten bis zur Burg lokale Reformationsgeschichte im Freien erlebbar macht. Bitte beachten Sie die Geländelage einer Höhenburg: Kopfsteinpflaster und Steigungen gehören zur Topografie. Für Menschen, die den Anstieg nicht bewältigen können, ist die Fahrt mit dem PKW in den Burghof zum Aus- und Einsteigen erlaubt; anschließend wird das Fahrzeug auf regulären Parkflächen abgestellt. Alleinreisende Menschen mit Behinderung dürfen im 2. Burghof parken. Planen Sie bei großen Events etwas mehr Zeit ein, da zusätzlich Besucherinnen und Besucher aus der Innenstadt anreisen und Shuttle-Verkehre nutzen. Wer mit einer Reisegruppe kommt, findet gesonderte Hinweise für Busse (Zufahrt, Ausstieg, Parken); diese sind auf der offiziellen Seite der Kunstsammlungen zusammengefasst. Auch Radfahrende erreichen die Veste – allerdings sind Steigungen und Fahrbahnbelag zu berücksichtigen; wer schiebt, gewinnt Natur- und Ausblicksqualität auf dem letzten Abschnitt.
Highlights der Kunstsammlungen: Rüstkammer, Glas, Cranach und mehr
Die Kunstsammlungen der Veste Coburg vereinen mehrere bedeutende Schwerpunkte, die auf die Sammelleidenschaft der Coburger Herzöge zurückgehen. In der Rüstkammer dokumentieren Harnische, Schwerter, Stangenwaffen, Schusswaffen und Paradeausrüstungen die Entwicklung zwischen Wehrtechnik, Repräsentation und Handwerkskunst. Neben Prunkstücken sind es oft die Details – Gravuren, Damaszierung oder Spuren des Gebrauchs –, die Geschichten erzählen. International beachtet ist das Kupferstichkabinett: Über 220.000 Blätter mit Zeichnungen und Druckgrafik vom 15. bis ins 21. Jahrhundert sind hier bewahrt, darunter Werke von Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Martin Schongauer oder Albrecht Altdorfer. Der Bestand geht maßgeblich auf Herzog Franz Friedrich Anton zurück; später förderten Ernst II. und Prinz Albert – als Gemahl von Königin Victoria – den Ausbau durch Schenkungen und Ankäufe. In den Gemäldesammlungen bilden altdeutsche Meister einen Schwerpunkt; die Cranach-Werkstatt ist in Coburg mehrfach präsent. Ein besonderer Blickfang ist die Glasabteilung: Historische Gläser werden in der Veste gezeigt, während das Europäische Museum für Modernes Glas als Zweigmuseum im Schlosspark Rosenau bei Rödental die europaweit herausragende Studioglas-Sammlung samt zeitgenössischer Keramik präsentiert. Der Austausch zwischen beiden Häusern schafft Brücken zwischen höfischer Kultur und modernem Design. Kurze Sonderpräsentationen im „Studio“ lenken den Fokus auf ein einziges Objekt und seine Geschichte – so etwa 2025/26 auf den Harnisch des Coburger Hofzwergs Ruppert („Kleine Rüstung – Großer Auftritt“). Sammlungen leben von Kontext: In Coburg sind es die Räume selbst, die die Erzählung erweitern – der Fürstenbau mit seinen Repräsentationsräumen, der Gang zur Lutherkapelle, die Artillerieausstellung an den Mauern, die Bastionen mit Weitblick über Stadt und Hügelland. Ein Audioguide für jüngere Besucherinnen und Besucher lädt zum augenzwinkernden Blick; wechselnde Thementouren holen Familien, Klassen und Gruppen ab. Wer tiefer einsteigen möchte, orientiert sich an Ausstellungspublikationen des Kupferstichkabinetts und an thematischen Führungen, die von der Reformationsgeschichte über höfische Feste bis zu Waffentechnik reichen.
800 Jahre Veste Coburg: Sonderausstellung mit neuen Forschungsergebnissen
Unter dem Titel „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“ feierte die Veste 2025 ihr Jubiläum: Vom 04.07. bis 09.11.2025 präsentierten die Kunstsammlungen eine umfassende Sonderausstellung, die anhand neuer Forschungsergebnisse die Entwicklung der Anlage von den Anfängen bis in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg nachzeichnete. Themen waren die frühesten Bauphasen, Belagerungen und militärische Modernisierung, die Umnutzung zum Bergschloss im Zeitalter Friedrichs des Weisen und die wechselnden ideengeschichtlichen Projektionen bis ins 19. und 20. Jahrhundert. Zu den Highlights gehörten Leihgaben wie die Spalatin-Chronik aus der Landesbibliothek Coburg und bedeutende Baupläne aus Archiven in Coburg, Dresden und Weimar. Eine 3D-Visualisierung machte Bauentwicklung und Umgestaltungen erlebbar; eine Burgenbau- und Lesestation vertiefte Inhalte für junge Gäste. Zu dieser Schau boten die Kunstsammlungen regelmäßig Kuratorenführungen an, die ohne Voranmeldung besucht werden konnten. Das Jubiläum war zugleich Anlass, die Rolle der Veste in der Reformationsgeschichte zu beleuchten: Martin Luther lebte 1530 für mehrere Monate auf der Burg, schrieb rund 120 Briefe, arbeitete an Übersetzungen und hinterließ Spuren, die heute in Ausstellungsbereichen und in der Lutherkapelle sichtbar sind. Die Sonderausstellung band solche Ankerpunkte ein und zeigte zugleich, wie sich die Veste als Bau und Symbol im Lauf der Jahrhunderte wandelte – vom Grenzposten zur sächsischen Festung, vom romantisch verklärten Mittelalterbild zum wissenschaftlich erschlossenen Denkmal. Wer die Ausstellung verpasst hat, findet auf der Website Informationen, Bildmaterial und Hinweise auf künftige Projekte, die die Forschungen fortführen. Auch nach dem Jubiläumsjahr bleibt die Veste ein Labor für Geschichte: Studioformate, thematische Wochen und Kooperationen mit regionalen Partnern halten den Dialog mit Publikum und Wissenschaft lebendig.
Familienerlebnisse und Barrierefreiheit: Angebote für Groß und Klein
Die Veste Coburg ist ein Erlebnisort für Familien: Interaktive Stationen, spezielle Führungen und Aktionstage sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche Kunst und Geschichte spielerisch entdecken. Ein prominentes Beispiel war 2025 der Familientag „Hast du Töne?!“ am 18. Mai, den die Kunstsammlungen gemeinsam mit Schloss Ehrenburg und dem Naturkunde-Museum Coburg ausrichteten. Ein kostenfreier Shuttle verband Theaterplatz, Naturkunde-Museum, Veste und Ehrenburg; in den Höfen der Burg erklangen historische Instrumente, es gab Mitmachangebote, Workshops und Bewegungsformate. Regelmäßige Ferienaktionen, der „Studio“-Schwerpunkt auf einzelne Objekte und familienfreundliche Rundgänge ergänzen das Programm im Jahreslauf. Bei der Planung helfen die Museumsregeln: Große Taschen, Regenschirme und Stative bleiben in der Garderobe; Essen und Trinken sind in den Sammlungsräumen aus konservatorischen Gründen nicht erlaubt, in der Cafeteria schon. Privatfotografie ohne Blitz ist in den Dauerausstellungen gestattet; temporäre Ausstellungen können abweichende Hinweise tragen. Barrierefreiheit wird – trotz der historisch bedingten Topografie – ernst genommen: Zwei Personenaufzüge (im Fürstenbau und an der Gedeckten Batterie) erleichtern den Wechsel zwischen Ebenen; Foyer, Shop und Cafeteria sind barrierefrei erreichbar. Für Menschen, die die Steigung der Zufahrt nicht bewältigen, ist die Fahrt in den Burghof gestattet, um dort aus- und einzusteigen; alleinreisende Menschen mit Behinderung dürfen im 2. Burghof parken. Auf der Zufahrt wurde das Kopfsteinpflaster auf etwa einem Meter Breite abgefräst, um das Fahren mit dem Rollstuhl zu erleichtern. Für Gruppen stehen Abhol- und Bringsituationen bereit; pädagogische Angebote richten sich an Schulen und Kitas. Ergänzend lohnt ein Blick in das Zweigmuseum im Park Rosenau, das Europäische Museum für Modernes Glas, wo Studio- und Kunstglas in wechselnden Präsentationen zu sehen ist; gemeinsame Formate schlagen Brücken zwischen den beiden Standorten. Neben Familien- und Bildungsangeboten gehören auch thematische Führungen externer Partner zum Spektrum, etwa eine bei der Volkshochschule buchbare Führung „Liebe, Lust und Leidenschaften“, die ausgewählte Sittenbilder in den Sammlungen mit heiteren Erzählungen verbindet – ideal für Gruppen, die einen besonderen Blick auf die höfische Kultur suchen. Schließlich zeigen sommerliche Abende, dass die Burg auch Bühne für zeitgenössische Kultur sein kann: Das Event „Trembling Mind“ an der Burgschänke im August 2025 verband Beats mit Burgsilhouette – ein atmosphärischer Kontrast, der zeigt, wie vielseitig der Ort ist.
Coburger Museumsnacht: Nacht der Begegnungen auf der Veste
Die Museumsnacht 2025 stand unter dem Motto „Nacht der Begegnungen“ und verwandelte am 13. September zwischen 18:00 und 24:00 Uhr das Areal rund um Hofgarten und Altstadt in eine Bühne für Ausstellungen, Klang und Licht. 16 Locations beteiligten sich, darunter die Kunstsammlungen der Veste Coburg, Schloss Ehrenburg, das Naturkunde-Museum, die Stadtbücherei, Kirchen und der Kunstverein. Auf der Veste selbst konnten Nachteulen die Sonderausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone“ im Fürstenbau durchgehend besuchen, mit dem Format „Meet the Curator“ direkt ins Gespräch kommen und in den Burghöfen Lichtinszenierungen, Leucht-Labyrinth und Musik erleben – vom Duo Marimbarpa über Jazz bis zu elektronischen Beats im Gewölbekeller. Ein Shuttle-Bus verband die Orte; auf dem Anger war das Parken an diesem Abend kostenfrei. Die Tickets wurden über ein zentrales System verkauft: im Vorverkauf für 13 Euro, an der Abendkasse für 15 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre hatten freien Eintritt, ermäßigte Tickets (z. B. für Studierende) waren an den Abendkassen erhältlich. Die Eröffnung mit Freilichtkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim im Hof von Schloss Ehrenburg setzte den festlichen Rahmen, danach verteilte sich das Publikum über Höfe, Gärten und Säle. Für die Veste bedeutete die Museumsnacht eine perfekte Ergänzung des Jubiläums: Die Mischung aus Wissenschaft, Vermittlung und Atmosphäre machte die historische Substanz sinnlich erfahrbar. Wer die nächste Ausgabe plant, behält die üblichen Hinweise im Blick: kleines Gepäck, wetterfeste Kleidung (die Wege zwischen den Locations liegen im Freien), rechtzeitige Anreise und die Nutzung des Shuttles. Erfahrungswert: Abends ist der Blick von den Bastionen über die Lichter der Stadt besonders eindrucksvoll – ein Moment, der zeigt, warum die Veste seit Jahrhunderten als „Fränkische Krone“ gilt.
Quellen:
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Anreise & Parken
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Wo ist was & FAQ
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Barrierefreiheit
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Kuratorenführung (30.08.2025)
- Veranstaltungsportal Coburg – Kuratorenführung: Terminübersicht 2025
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – 800 Jahre Veste Coburg (04.07–09.11.2025)
- Coburg Marketing – Presse: 800 Jahre Veste Coburg
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Kupferstichkabinett (Bestände)
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Coburger Museumsnacht 2025
- Museumsnacht Coburg – Ticketinformationen 2025
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Familientag 18.05.2025
- Stadt Coburg – Martin Luther auf der Veste (1530)
- Europäisches Museum für Modernes Glas – Informationsseite
- AllEvents – Trembling Mind an der Burgschänke (09.08.2025)
Veste Coburg (Kunstsammlungen der Veste Coburg) | Tickets & Foto
Hoch über der Stadt Coburg thront die Veste, auch „Fränkische Krone“ genannt – eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungsanlagen Deutschlands und Heimstatt der Kunstsammlungen der Veste Coburg. In den historischen Räumen begegnen sich Rüstungen, Kutschen, Gläser, Gemälde und Grafik aus mehreren Jahrhunderten; im Jubiläumsjahr 2025 wurde die Geschichte der Burg in einer großen Sonderausstellung neu erzählt. Wer seinen Besuch plant, findet praktische Vorteile: ein klar strukturierter Rundgang, barrierearme Zugänge, familienfreundliche Angebote und stimmungsvolle Wege durch den Hofgarten. Die Anreise ist flexibel möglich, etwa über Besucherparkplätze auf der Brandensteinsebene mit einem kurzen Fußweg hinauf zur Burg oder per Bus. Für besonders tiefen Einblick sorgen Kuratorenführungen, Themenführungen und Eventformate wie die Coburger Museumsnacht. Dieser Guide bündelt aktuelle Fakten zu Tickets, Programm, Anfahrt, Sammlungs-Highlights und Service – damit Sie Ihren Tag auf der Veste Coburg optimal nutzen und die Faszination von Kunst und Geschichte in Ruhe erleben können.
Tickets und Kuratorenführungen 2025: so sichern Sie Ihren Besuch
Eintrittskarten für die Kunstsammlungen erhalten Sie direkt an der Museumskasse im Eingangsbereich der Veste Coburg. Für ausgewählte Formate fällt neben dem regulären Eintritt ein geringer Aufpreis an. Besonders beliebt war 2025 die Reihe „Kuratorenführung“ zur Jubiläumsausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“. Jeweils von 14:00 bis 15:00 Uhr führte der zuständige Kurator durch die Schau, erläuterte neue Forschungsergebnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte und zeigte, wo und wie sich die Veste in ihren Epochen sichtbar verändert hat. Die Termine fanden am 05.07., 27.07., 30.08., 21.09. und 09.11.2025 statt; eine Anmeldung war nicht erforderlich, die Kosten betrugen 5 Euro zuzüglich Museumseintritt. Wer seinen Besuch an solchen Tagen plant, sollte den zusätzlichen Andrang einkalkulieren und rechtzeitig eintreffen. Neben den Kuratorenführungen gibt es regelmäßig Themenführungen in den Außenanlagen sowie Highlightführungen, die zentrale Stationen wie Fürstenbau und Steinerne Kemenate erschließen. Für Familien empfehlen sich spezielle Angebote, etwa kompaktere Rundgänge mit interaktiven Elementen. Ein Programmhöhepunkt im Frühjahr war der Familientag „Hast du Töne?!“ am 18. Mai 2025, der gemeinsam mit Schloss Ehrenburg und dem Naturkunde-Museum umgesetzt wurde; ein kostenloser Shuttle verband die Standorte in dichter Taktung. Auch Formate mit Pop- und Clubkultur prägen Sommerabende auf der Burg: So fand am 09.08.2025 an der Burgschänke ein Open-Air des Trembling-Mind-Kollektivs statt – ein Beispiel dafür, wie sich die historische Kulisse mit zeitgenössischen Sounds verbindet. Für alle Veranstaltungen gilt: Prüfen Sie vorab die Konditionen, etwa ob Zusatzgebühren anfallen, ob die Kassenführung vor Ort stattfindet oder ob externe Ticketanbieter (zum Beispiel für die Museumsnacht) genutzt werden. Für einen reibungslosen Einlass empfiehlt es sich, nur kleines Gepäck mitzunehmen; große Taschen, Rucksäcke und Regenschirme bleiben aus konservatorischen Gründen in der Garderobe. Privatfotografie ohne Blitz ist in den ständigen Sammlungen erlaubt; in temporären Ausstellungen gelten teils Einschränkungen, die vor Ort ausgeschildert sind.
Anreise, Fußweg und Parken an der Veste Coburg
Die Anfahrt ist komfortabel organisiert: Hauptanlaufpunkt für motorisierte Besucherinnen und Besucher ist die Brandensteinsebene. Dort stehen Besucherparkplätze zur Verfügung; von hier führt ein etwa 750 Meter langer Fußweg parallel zur Straße hinauf zur Veste. Planen Sie für diesen Abschnitt 20 bis 30 Minuten Gehzeit ein, insbesondere wenn Sie zu einer Führung oder einem festen Zeitfenster eintreffen möchten. Zusätzliche Parkmöglichkeiten befinden sich am Kiosk unterhalb der Veste; in der Coburger Altstadtnähe stehen mehrere Parkhäuser und eine Tiefgarage zur Verfügung, falls Sie den Fußweg durch den Hofgarten vorziehen. Für die Navigation sind auf der Website der Kunstsammlungen sowohl Koordinaten für den Besucherparkplatz Brandensteinsebene als auch für Behindertenparkplätze hinterlegt. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, nutzt die Linie 1405 (Beiersdorf–Veste) oder in Einzelfällen spezielle Shuttle-Angebote zu Veranstaltungen. Beliebt ist der landschaftlich reizvolle Aufstieg vom Schlossplatz durch den historischen Hofgarten; hier begleiten Wegzeichen den sogenannten Reformationsweg, der mit 13 Informationsstationen vom Stadtkern über den Hofgarten bis zur Burg lokale Reformationsgeschichte im Freien erlebbar macht. Bitte beachten Sie die Geländelage einer Höhenburg: Kopfsteinpflaster und Steigungen gehören zur Topografie. Für Menschen, die den Anstieg nicht bewältigen können, ist die Fahrt mit dem PKW in den Burghof zum Aus- und Einsteigen erlaubt; anschließend wird das Fahrzeug auf regulären Parkflächen abgestellt. Alleinreisende Menschen mit Behinderung dürfen im 2. Burghof parken. Planen Sie bei großen Events etwas mehr Zeit ein, da zusätzlich Besucherinnen und Besucher aus der Innenstadt anreisen und Shuttle-Verkehre nutzen. Wer mit einer Reisegruppe kommt, findet gesonderte Hinweise für Busse (Zufahrt, Ausstieg, Parken); diese sind auf der offiziellen Seite der Kunstsammlungen zusammengefasst. Auch Radfahrende erreichen die Veste – allerdings sind Steigungen und Fahrbahnbelag zu berücksichtigen; wer schiebt, gewinnt Natur- und Ausblicksqualität auf dem letzten Abschnitt.
Highlights der Kunstsammlungen: Rüstkammer, Glas, Cranach und mehr
Die Kunstsammlungen der Veste Coburg vereinen mehrere bedeutende Schwerpunkte, die auf die Sammelleidenschaft der Coburger Herzöge zurückgehen. In der Rüstkammer dokumentieren Harnische, Schwerter, Stangenwaffen, Schusswaffen und Paradeausrüstungen die Entwicklung zwischen Wehrtechnik, Repräsentation und Handwerkskunst. Neben Prunkstücken sind es oft die Details – Gravuren, Damaszierung oder Spuren des Gebrauchs –, die Geschichten erzählen. International beachtet ist das Kupferstichkabinett: Über 220.000 Blätter mit Zeichnungen und Druckgrafik vom 15. bis ins 21. Jahrhundert sind hier bewahrt, darunter Werke von Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Martin Schongauer oder Albrecht Altdorfer. Der Bestand geht maßgeblich auf Herzog Franz Friedrich Anton zurück; später förderten Ernst II. und Prinz Albert – als Gemahl von Königin Victoria – den Ausbau durch Schenkungen und Ankäufe. In den Gemäldesammlungen bilden altdeutsche Meister einen Schwerpunkt; die Cranach-Werkstatt ist in Coburg mehrfach präsent. Ein besonderer Blickfang ist die Glasabteilung: Historische Gläser werden in der Veste gezeigt, während das Europäische Museum für Modernes Glas als Zweigmuseum im Schlosspark Rosenau bei Rödental die europaweit herausragende Studioglas-Sammlung samt zeitgenössischer Keramik präsentiert. Der Austausch zwischen beiden Häusern schafft Brücken zwischen höfischer Kultur und modernem Design. Kurze Sonderpräsentationen im „Studio“ lenken den Fokus auf ein einziges Objekt und seine Geschichte – so etwa 2025/26 auf den Harnisch des Coburger Hofzwergs Ruppert („Kleine Rüstung – Großer Auftritt“). Sammlungen leben von Kontext: In Coburg sind es die Räume selbst, die die Erzählung erweitern – der Fürstenbau mit seinen Repräsentationsräumen, der Gang zur Lutherkapelle, die Artillerieausstellung an den Mauern, die Bastionen mit Weitblick über Stadt und Hügelland. Ein Audioguide für jüngere Besucherinnen und Besucher lädt zum augenzwinkernden Blick; wechselnde Thementouren holen Familien, Klassen und Gruppen ab. Wer tiefer einsteigen möchte, orientiert sich an Ausstellungspublikationen des Kupferstichkabinetts und an thematischen Führungen, die von der Reformationsgeschichte über höfische Feste bis zu Waffentechnik reichen.
800 Jahre Veste Coburg: Sonderausstellung mit neuen Forschungsergebnissen
Unter dem Titel „Burg, Schloss, Fränkische Krone – 800 Jahre Veste Coburg“ feierte die Veste 2025 ihr Jubiläum: Vom 04.07. bis 09.11.2025 präsentierten die Kunstsammlungen eine umfassende Sonderausstellung, die anhand neuer Forschungsergebnisse die Entwicklung der Anlage von den Anfängen bis in die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg nachzeichnete. Themen waren die frühesten Bauphasen, Belagerungen und militärische Modernisierung, die Umnutzung zum Bergschloss im Zeitalter Friedrichs des Weisen und die wechselnden ideengeschichtlichen Projektionen bis ins 19. und 20. Jahrhundert. Zu den Highlights gehörten Leihgaben wie die Spalatin-Chronik aus der Landesbibliothek Coburg und bedeutende Baupläne aus Archiven in Coburg, Dresden und Weimar. Eine 3D-Visualisierung machte Bauentwicklung und Umgestaltungen erlebbar; eine Burgenbau- und Lesestation vertiefte Inhalte für junge Gäste. Zu dieser Schau boten die Kunstsammlungen regelmäßig Kuratorenführungen an, die ohne Voranmeldung besucht werden konnten. Das Jubiläum war zugleich Anlass, die Rolle der Veste in der Reformationsgeschichte zu beleuchten: Martin Luther lebte 1530 für mehrere Monate auf der Burg, schrieb rund 120 Briefe, arbeitete an Übersetzungen und hinterließ Spuren, die heute in Ausstellungsbereichen und in der Lutherkapelle sichtbar sind. Die Sonderausstellung band solche Ankerpunkte ein und zeigte zugleich, wie sich die Veste als Bau und Symbol im Lauf der Jahrhunderte wandelte – vom Grenzposten zur sächsischen Festung, vom romantisch verklärten Mittelalterbild zum wissenschaftlich erschlossenen Denkmal. Wer die Ausstellung verpasst hat, findet auf der Website Informationen, Bildmaterial und Hinweise auf künftige Projekte, die die Forschungen fortführen. Auch nach dem Jubiläumsjahr bleibt die Veste ein Labor für Geschichte: Studioformate, thematische Wochen und Kooperationen mit regionalen Partnern halten den Dialog mit Publikum und Wissenschaft lebendig.
Familienerlebnisse und Barrierefreiheit: Angebote für Groß und Klein
Die Veste Coburg ist ein Erlebnisort für Familien: Interaktive Stationen, spezielle Führungen und Aktionstage sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche Kunst und Geschichte spielerisch entdecken. Ein prominentes Beispiel war 2025 der Familientag „Hast du Töne?!“ am 18. Mai, den die Kunstsammlungen gemeinsam mit Schloss Ehrenburg und dem Naturkunde-Museum Coburg ausrichteten. Ein kostenfreier Shuttle verband Theaterplatz, Naturkunde-Museum, Veste und Ehrenburg; in den Höfen der Burg erklangen historische Instrumente, es gab Mitmachangebote, Workshops und Bewegungsformate. Regelmäßige Ferienaktionen, der „Studio“-Schwerpunkt auf einzelne Objekte und familienfreundliche Rundgänge ergänzen das Programm im Jahreslauf. Bei der Planung helfen die Museumsregeln: Große Taschen, Regenschirme und Stative bleiben in der Garderobe; Essen und Trinken sind in den Sammlungsräumen aus konservatorischen Gründen nicht erlaubt, in der Cafeteria schon. Privatfotografie ohne Blitz ist in den Dauerausstellungen gestattet; temporäre Ausstellungen können abweichende Hinweise tragen. Barrierefreiheit wird – trotz der historisch bedingten Topografie – ernst genommen: Zwei Personenaufzüge (im Fürstenbau und an der Gedeckten Batterie) erleichtern den Wechsel zwischen Ebenen; Foyer, Shop und Cafeteria sind barrierefrei erreichbar. Für Menschen, die die Steigung der Zufahrt nicht bewältigen, ist die Fahrt in den Burghof gestattet, um dort aus- und einzusteigen; alleinreisende Menschen mit Behinderung dürfen im 2. Burghof parken. Auf der Zufahrt wurde das Kopfsteinpflaster auf etwa einem Meter Breite abgefräst, um das Fahren mit dem Rollstuhl zu erleichtern. Für Gruppen stehen Abhol- und Bringsituationen bereit; pädagogische Angebote richten sich an Schulen und Kitas. Ergänzend lohnt ein Blick in das Zweigmuseum im Park Rosenau, das Europäische Museum für Modernes Glas, wo Studio- und Kunstglas in wechselnden Präsentationen zu sehen ist; gemeinsame Formate schlagen Brücken zwischen den beiden Standorten. Neben Familien- und Bildungsangeboten gehören auch thematische Führungen externer Partner zum Spektrum, etwa eine bei der Volkshochschule buchbare Führung „Liebe, Lust und Leidenschaften“, die ausgewählte Sittenbilder in den Sammlungen mit heiteren Erzählungen verbindet – ideal für Gruppen, die einen besonderen Blick auf die höfische Kultur suchen. Schließlich zeigen sommerliche Abende, dass die Burg auch Bühne für zeitgenössische Kultur sein kann: Das Event „Trembling Mind“ an der Burgschänke im August 2025 verband Beats mit Burgsilhouette – ein atmosphärischer Kontrast, der zeigt, wie vielseitig der Ort ist.
Coburger Museumsnacht: Nacht der Begegnungen auf der Veste
Die Museumsnacht 2025 stand unter dem Motto „Nacht der Begegnungen“ und verwandelte am 13. September zwischen 18:00 und 24:00 Uhr das Areal rund um Hofgarten und Altstadt in eine Bühne für Ausstellungen, Klang und Licht. 16 Locations beteiligten sich, darunter die Kunstsammlungen der Veste Coburg, Schloss Ehrenburg, das Naturkunde-Museum, die Stadtbücherei, Kirchen und der Kunstverein. Auf der Veste selbst konnten Nachteulen die Sonderausstellung „Burg, Schloss, Fränkische Krone“ im Fürstenbau durchgehend besuchen, mit dem Format „Meet the Curator“ direkt ins Gespräch kommen und in den Burghöfen Lichtinszenierungen, Leucht-Labyrinth und Musik erleben – vom Duo Marimbarpa über Jazz bis zu elektronischen Beats im Gewölbekeller. Ein Shuttle-Bus verband die Orte; auf dem Anger war das Parken an diesem Abend kostenfrei. Die Tickets wurden über ein zentrales System verkauft: im Vorverkauf für 13 Euro, an der Abendkasse für 15 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre hatten freien Eintritt, ermäßigte Tickets (z. B. für Studierende) waren an den Abendkassen erhältlich. Die Eröffnung mit Freilichtkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim im Hof von Schloss Ehrenburg setzte den festlichen Rahmen, danach verteilte sich das Publikum über Höfe, Gärten und Säle. Für die Veste bedeutete die Museumsnacht eine perfekte Ergänzung des Jubiläums: Die Mischung aus Wissenschaft, Vermittlung und Atmosphäre machte die historische Substanz sinnlich erfahrbar. Wer die nächste Ausgabe plant, behält die üblichen Hinweise im Blick: kleines Gepäck, wetterfeste Kleidung (die Wege zwischen den Locations liegen im Freien), rechtzeitige Anreise und die Nutzung des Shuttles. Erfahrungswert: Abends ist der Blick von den Bastionen über die Lichter der Stadt besonders eindrucksvoll – ein Moment, der zeigt, warum die Veste seit Jahrhunderten als „Fränkische Krone“ gilt.
Quellen:
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Anreise & Parken
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Wo ist was & FAQ
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Barrierefreiheit
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Kuratorenführung (30.08.2025)
- Veranstaltungsportal Coburg – Kuratorenführung: Terminübersicht 2025
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – 800 Jahre Veste Coburg (04.07–09.11.2025)
- Coburg Marketing – Presse: 800 Jahre Veste Coburg
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Kupferstichkabinett (Bestände)
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Coburger Museumsnacht 2025
- Museumsnacht Coburg – Ticketinformationen 2025
- Kunstsammlungen der Veste Coburg – Familientag 18.05.2025
- Stadt Coburg – Martin Luther auf der Veste (1530)
- Europäisches Museum für Modernes Glas – Informationsseite
- AllEvents – Trembling Mind an der Burgschänke (09.08.2025)
Bevorstehende Veranstaltungen

Kleine Rüstung – Großer Auftritt. Der Harnisch des Coburger Hofzwergs Ruppert
Renaissance auf Augenhöhe in der Veste Coburg: Zwergenharnisch, Restaurierung, Hofkultur. 01.11.2025–31.05.2026, Eintritt 11 €. Sinnliche Werknähe und Bildungserlebnis. Jetzt planen. #VesteCoburg

Museum bewegt – Kultur zum Frühstück: Herzog Ernst I. und die Graphik
Genießen Sie Frühstück und eine kuratierte Graphikführung: Erwerbungen Herzog Ernsts I. in der Veste Coburg, 19.02.2026, 11–13 Uhr, 29 Euro. Intensives Kunsterlebnis und neue Perspektiven. Jetzt Platz sichern! #VesteCoburg

Ferien-Aktionstag
Neugier wecken, Geschichte erleben: Ferien-Aktionstag auf der Veste Coburg. 9–16 Uhr, 25 €. Forschertagebuch, Geheimgänge, Ritterwissen. Jetzt Plätze sichern! #Familienzeit
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Cindy L
31. Oktober 2025
Eine riesengroße Burg, die man unbedingt gesehen haben muss. Wir waren als Familie dort mit 2 Kids (9,14) und alle waren begeistert. Man sieht nicht nur alte Räume, Gegenstände, auch Waffen und Kanonen. Man sollte sich definitiv Zeit (ca. 2std) einplanen, da der Rundgang groß ist und viel zu sehen ist. Begeistert hat uns, das die Kids selbst in einer Spielecke die Burg nachbauen können.
Hans Hamburg “Ich” Hansen
12. September 2025
Viel zu sehen. Man braucht schon 2 Stunden. Beeindruckend war die Waffenkammer. Parkplatz direkt unterhalb der Burg mit 3 € Tagesticket. Leider nur 10 Plätze. Man muss Glück haben.
Matthias Wagner
16. Dezember 2025
Sehr gut erhaltene große Burganlage. Absolut sehenswert und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Eine nette Bürgschänke gibt es obendrein.
Herbert Schmid
17. Oktober 2025
Nicht nur die Burg selber, sondern auch das Museum ist mehr als sehenswert. Wenn man keine Gehhilfe braucht, sollte man sich die Sammlungen im Museum nicht entgehen lassen. Herrliche alte Möbel, Rüstungen und Waffen, Schnitzereien. Glaskunst, Kutschen und Schlitten, Kachelöfen, ...wir waren 3h im Museum und haben nur einen Teil gesehen. Auch die Burgschänke am Eingang hat uns positiv überrascht. Gutes Essen nicht überteuert und freundlich serviert. Neben den wenigen Parkplätzen gleich unterhalb der Burg gibt es noch einen größeren Parkplatz ca. 500m weiter.
Birgit Verwiebe
15. Oktober 2025
Man sollte mindestens 4 Stunden einplanen, da die Burg sehr groß ist und die Ausstellung sehr umfassend. Auch sehr schön für Kinder gestaltet. Sehr sehenswert ist die Gemälde Sammlung von u. a. Lucas Cranach und die historische Glassammlung. Die Kutschen- und Schlittenausstellung beeindruckt mit über 400 Jahre alten gut erhaltenen Stücken.
