Stephan Mösch in Bayreuth: Zwischen Offenbarung und Werkstatt


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Zwischen Offenbarung und Werkstatt: Stephan Mösch entfacht Bayreuths Hörgeschichte
Ein Abend für feine Ohren und wache Geister: Prof. Dr. Stephan Mösch eröffnet am 20. April 2026 um 18:30 Uhr im Landratssaal der Regierung von Oberfranken die Vortragsreihe 'Verstehen und verstanden werden – Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele'. Mit analytischer Schärfe und erzählerischer Eleganz verbindet der renommierte Musik- und Theaterwissenschaftler Forschungen, Festspielgeschichte und heutiges Hören zu einem literarischen Erlebnis.
Lesungs-Atmosphäre: Stimme, Sprache, Nähe
In konzentrierter, intimer Atmosphäre entfaltet Mösch die Kunst des Sprechens über Musik. Seine präzise Stimme, sein feines Gespür für Dramaturgie und seine sprachliche Kunstfertigkeit lassen historische Quellen, Aufführungspraxis und Rezeptionsgeschichte lebendig werden. Die Zuhörer erleben ein dialogisches Nachdenken über Klang, Mythos und Moderne – ein Autor-Begegnung im besten Sinne.
Expertise, die trägt: Werk-Analyse und Festspiel-Diskurs
Als Professor für Ästhetik, Geschichte und künstlerische Praxis des Musiktheaters (HfM Karlsruhe) und langjähriger Chefredakteur von 'Opernwelt' führt Mösch sicher durch Genre, Stil und Narrative der Bayreuther Tradition. Seine Studien zu Wagner – von 'Parsifal' bis zu aktuellen Interpretationsdebatten – geben dem Abend authoritativen Tiefgang und literarische Qualität.
Zwischen Offenbarung und Werkstatt: Hören als Denkbewegung
Der Titel markiert die Spannung zwischen Ergriffenheit und Analyse: Offenbarung meint die ästhetische Wucht des Augenblicks, Werkstatt das reflektierende, formbewusste Hören. Mösch öffnet diese doppelte Perspektive – sinnlich, präzise, geschichtsbewusst – und macht das Publikum zum Teil einer lebendigen Festspiel-Erzählung.
Praktisch gedacht: Ankommen, Platz nehmen, lauschen
Der Landratssaal im historischen Präsidialbau bietet eine ruhige, würdige Umgebung für konzentriertes Zuhören. Gute ÖPNV-Anbindung und ausgewiesene Parkmöglichkeiten in der Innenstadt erleichtern die Anreise; Hinweise zur Barrierefreiheit der Regierung von Oberfranken schaffen Verlässlichkeit.
Fazit: Bayreuth hört sich neu. Wer verstehen will, warum die Festspiele mehr sind als Tradition, erlebt hier die Gegenwart einer Ideenwerkstatt – klangnah, klug, inspirierend. Unbedingt live erleben.
Offizielle Kanäle von Stephan Mösch:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://hfm-karlsruhe.de/studieren/faecher-und-instrumente/musiktheaterregie
- Verlag: https://www.baerenreiter.com/









